Deutsche Tageszeitung - Erstochener 30-Jähriger in Einbeck: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Erstochener 30-Jähriger in Einbeck: Verdächtiger in Untersuchungshaft


Erstochener 30-Jähriger in Einbeck: Verdächtiger in Untersuchungshaft
Erstochener 30-Jähriger in Einbeck: Verdächtiger in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 30-Jährigen in Niedersachsen sitzt der gesuchte Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Der 37-jährige Beschuldigte stellte sich am Montag freiwillig, wie die Staatsanwaltschaft Göttingen am Dienstag mitteilte. Zuvor war nach dem flüchtigen Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit gefahndet worden. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen Totschlags.

Textgröße ändern:

Die Tat hatte sich am späten Freitagabend in Einbeck ereignet. Das 30-jährige Opfer starb wenig später in einem Krankenhaus an seinen Kopfverletzungen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war dem Angriff ein Streit im Straßenverkehr vorausgegangen.

Der 30-Jährige soll mit seinem Auto überholt und ausgebremst worden sein, während ein weiteres Fahrzeug neben ihm fuhr. Anschließend kam es zu einer Schlägerei zwischen dem Mann, einem 17-Jährigen sowie vier Heranwachsenden im Alter von 18 bis 20 Jahren.

Als die fünf jungen Männer davonfuhren, soll der 30-Jährige mit einem Schlagstock oder einem ähnlichen Gegenstand auf eines der Fahrzeuge eingeschlagen haben. Kurz darauf soll der 37-jährige Vater eines der 18-Jährigen den Mann überholt haben.

Nachdem beide Fahrzeuge anhielten und die Männer ausstiegen, soll der 37-Jährige dem 30-Jährigen unvermittelt mit einem Messer in den Kopf gestochen haben. Danach flüchtete der Tatverdächtige zunächst.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: