Deutsche Tageszeitung - 14-Jähriger an See in Dormagen getötet: Kind als Tatverdächtiger ermittelt

14-Jähriger an See in Dormagen getötet: Kind als Tatverdächtiger ermittelt


14-Jähriger an See in Dormagen getötet: Kind als Tatverdächtiger ermittelt
14-Jähriger an See in Dormagen getötet: Kind als Tatverdächtiger ermittelt / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem tödlichen Gewaltverbrechen an einem 14-Jährigen in Dormagen in Nordrhein-Westfalen ist ein Tatverdächtiger ermittelt worden. Es handle sich um ein Kind, teilte die Polizei in Neuss am Freitag mit. Weitere Angaben zum Alter machten die Ermittler vor diesem Hintergrund bewusst nicht. Auch zu den konkreten Tatumständen würden sich die Behörden nicht äußern, hieß es.

Textgröße ändern:

"Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um ein Kind", erklärte die Polizei. "Aus diesem Grund sowie aus Gründen des Persönlichkeits- und Jugendschutzes geben die Staatsanwaltschaft und die Polizei keine weiteren Auskünfte zu der Person oder zu den konkreten Umständen der Tat. Die Ermittlungen dauern an." Auch auf Nachfrage wollte sich ein Sprecher der Beamten nicht zu weiteren Einzelheiten des Falls äußern.

Der tote 14-Jährige war vor eineinhalb Wochen von Spaziergängern an einem See am Stadtrand von Dormagen gefunden worden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft starb der Jugendliche an Schnitt- und Stichverletzungen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft und die Stadt Dormagen setzten für entscheidende Hinweise in dem Fall einen Belohung von insgesamt 10.000 Euro aus.

Als Kind werden laut deutscher Rechtslage alle Menschen unter 14 Jahren bezeichnet. Danach gelten sie als Heranwachsende, ab 18 Jahre als Erwachsene. Auch Strafmündigkeit ist erst ab 14 Jahren gegeben.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen

Bei einer Freiluftmesse im Herzen von Paris haben am Samstag hunderttausende Menschen an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Nach Schätzungen des Vatikans versammelten sich etwa 800.000 Menschen zu der Messe im Zentrum der französischen Hauptstadt. Zuvor war der Papst im Papamobil über die Champs-Elysées gefahren, wo er von zahlreichen Gläubigen bejubelt wurde.

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Textgröße ändern: