Deutsche Tageszeitung - Nach Leichenfund in Koffer: Staatsanwaltschaft Stuttgart erhebt Anklage gegen Mann

Nach Leichenfund in Koffer: Staatsanwaltschaft Stuttgart erhebt Anklage gegen Mann


Nach Leichenfund in Koffer: Staatsanwaltschaft Stuttgart erhebt Anklage gegen Mann
Nach Leichenfund in Koffer: Staatsanwaltschaft Stuttgart erhebt Anklage gegen Mann / Foto: © AFP/Archiv

Ein halbes Jahr nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Koffer in Baden-Württemberg hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage gegen einen 51-Jährigen erhoben. Der Mann werde beschuldigt, die 39-Jährige auf nicht näher bekannte Weise in seiner Wohnung in Filderstadt getötet zu haben, wie die Anklagebehörde Stuttgart am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Laut Staatsanwaltschaft kannten sich Täter und Opfer aus der Stuttgarter Drogenszene. Die Tat soll sich bereits Ende Juli 2025 ereignet haben. Zur Verdeckung soll der 51-Jährige die Leiche in einem Rollkoffer verstaut und diesen unter einer Brücke in der Nähe eines Spielplatzes in Filderstadt abgestellt haben. Erst rund einen Monat später öffneten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs das Gepäckstück wegen starken Geruchs.

Angeklagt ist der 51-Jährige wegen Totschlags. Über die Eröffnung des Verfahrens entscheidet das Landgericht Stuttgart.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Der Streit um die Pressefreiheit in den USA eskaliert: Nach den Hausverboten für den US-Sender CNN und andere Medien im Weißen Haus schränken vier große Fernsehsender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst ein. Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten.

22-Jähriger Bergsteiger an Klettersteig in Allgäuer Alpen tödlich verunglückt

Ein 22-jähriger Bergsteiger ist in den Allgäuer Alpen tödlich verunglückt. Der Mann war am Sonntag auf einem Klettersteig bei Oberstdorf unterwegs, als er von einem Grat in steiles Felsgelände abstürzte, wie die bayerische Polizei am Montag in Kempten mitteilte.

Nach Flucht vor Schusswechsel: Polizistinnen in Nordrhein-Westfalen keine Beamte mehr

Weil sie ihre Kollegen bei einem Schusswechsel allein ließen, sind zwei Polizistinnen aus Nordrhein-Westfalen wegen Dienstvergehen aus dem Beamtenverhältnis entfernt worden. Dies entschied das Verwaltungsgericht Münster nach mündlicher Verhandlung am Montag, wie es mitteilte. Die Polizistinnen seien 2020 in Gevelsberg bei einem Schusswechsel geflohen und hätten ihren unter Beschuss geratenen Kollegen nicht geholfen.

Prozess um Kurierdienst von krimineller Bande: Mehrjährige Haftstrafen in München

In einem Prozess um einen Kurierdienst einer kriminellen Bande hat das Landgericht München am Montag vier Angeklagte zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Sie erhielten Haftstrafen zwischen drei Jahren sowie sechs Jahren und drei Monaten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Nach den Urteilsfeststellungen nutzten die Angeklagten ein legal wirkendes Transportunternehmen für kriminelle Geschäfte. Die Urteile sind bereits rechtskräftig.

Textgröße ändern: