Deutsche Tageszeitung - Gewalttat in Bayern: Mann erschießt nach Ehefrau und zwei Kindern sich selbst

Gewalttat in Bayern: Mann erschießt nach Ehefrau und zwei Kindern sich selbst


Gewalttat in Bayern: Mann erschießt nach Ehefrau und zwei Kindern sich selbst
Gewalttat in Bayern: Mann erschießt nach Ehefrau und zwei Kindern sich selbst / Foto: © AFP/Archiv

In Bayern ist eine vierköpfige Familie durch eine Gewalttat ums Leben gekommen. Nach dem Hinweis eines Vermieters entdeckten Einsatzkräfte am Freitagabend in einer Wohnung im oberfränkischen Strullendorf die Leichen einer 49-jährigen Frau, eines 52-jährigen Manns und zweier Kinder, wie die Polizei in Bayreuth am Montag mitteilte. Den Ermittlungen zufolge erschoss der Mann seine Frau, seine sechsjährige Tochter und den 14-jährigen Sohn, bevor er Suizid beging.

Textgröße ändern:

Der Wohnungsvermieter rief am Freitagabend über Notruf die Polizei, weil er seine Mieter nicht erreichen konnte und sich Sorgen machte. Eine Streife fuhr daraufhin zu dem Mehrfamilienhaus im Landkreis Bamberg und öffnete die versperrte Wohnung. Darin entdeckten sie dann die vier Leichen.

Der 52-Jährige besaß demnach eine waffenrechtliche Erlaubnis und war im Besitz mehrerer Schusswaffen. Es gebe bislang keine Anhaltspunkte für eine Beteiligung weiterer Menschen an der Tat, erklärte die Polizei.

Die Hintergründe waren zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Bamberg nahmen Ermittlungen auf. Auch ein Rechtsmediziner war am Tatort im Einsatz.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Der Streit um die Pressefreiheit in den USA eskaliert: Nach den Hausverboten für den US-Sender CNN und andere Medien im Weißen Haus schränken vier große Fernsehsender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst ein. Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten.

22-Jähriger Bergsteiger an Klettersteig in Allgäuer Alpen tödlich verunglückt

Ein 22-jähriger Bergsteiger ist in den Allgäuer Alpen tödlich verunglückt. Der Mann war am Sonntag auf einem Klettersteig bei Oberstdorf unterwegs, als er von einem Grat in steiles Felsgelände abstürzte, wie die bayerische Polizei am Montag in Kempten mitteilte.

Nach Flucht vor Schusswechsel: Polizistinnen in Nordrhein-Westfalen keine Beamte mehr

Weil sie ihre Kollegen bei einem Schusswechsel allein ließen, sind zwei Polizistinnen aus Nordrhein-Westfalen wegen Dienstvergehen aus dem Beamtenverhältnis entfernt worden. Dies entschied das Verwaltungsgericht Münster nach mündlicher Verhandlung am Montag, wie es mitteilte. Die Polizistinnen seien 2020 in Gevelsberg bei einem Schusswechsel geflohen und hätten ihren unter Beschuss geratenen Kollegen nicht geholfen.

Prozess um Kurierdienst von krimineller Bande: Mehrjährige Haftstrafen in München

In einem Prozess um einen Kurierdienst einer kriminellen Bande hat das Landgericht München am Montag vier Angeklagte zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Sie erhielten Haftstrafen zwischen drei Jahren sowie sechs Jahren und drei Monaten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Nach den Urteilsfeststellungen nutzten die Angeklagten ein legal wirkendes Transportunternehmen für kriminelle Geschäfte. Die Urteile sind bereits rechtskräftig.

Textgröße ändern: