Deutsche Tageszeitung - Tödlicher Messerangriff auf Frau in Hagen: Lebensgefährte un in Untersuchungshaft

Tödlicher Messerangriff auf Frau in Hagen: Lebensgefährte un in Untersuchungshaft


Tödlicher Messerangriff auf Frau in Hagen: Lebensgefährte un in Untersuchungshaft

Nach einem tödlichen Messerangriff auf eine Frau im nordrhein-westfälischen Hagen sitzt der Lebensgefährte der 35-Jährigen nun in Untersuchungshaft. Eine Haftrichterin des Amtsgerichtes Hagen erließ gegen den 41-Jährigen am Sonntag Haftbefehl wegen Totschlags, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Hagen am Montag mitteilten.

Textgröße ändern:

Die Frau war am Samstagabend schwer verletzt auf der Straße gefunden worden. Trotz Rettungsversuchen starb sie wenig später in einem Krankenhaus. Der Verdächtige flüchtete zunächst vom Tatort, wurde aber kurz darauf von Beamten an einer Bushaltestelle vorläufig festgenommen. Der Mann hatte ein Messer bei sich, bei dem es sich nach Polizeiangaben um die Tatwaffe handeln könnte.

Nach dem Ergebnis der am Montag vorgenommenen Obduktion führten mehrere Messerstiche in den Oberkörper zum Tod der Frau. Die Ermittlungen der Mordkommission zu den Hintergründen der Tat dauerten an. Den Ermittlungen zufolge haben der Tatverdächtige und das Opfer fünf gemeinsame Kinder. Polizeibeamte fanden die Kinder nach der Tat unverletzt, sie wurden dem Jugendamt übergeben.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Amnesty wirft US-Regierung "systematischen Angriff" auf Menschenrechte vor

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der US-Regierung einen "systematischen Angriff" auf die Menschenrechte vorgeworfen. Verantwortlich für die aktuelle weltweite Menschenrechtskrise seien "Regierungen, die zunehmend autoritär handeln und systematisch Menschenrechte und die internationale Rechtsordnung infrage stellen", erklärte die Organisation anlässlich ihres am Dienstag veröffentlichten Jahresberichts.

"Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein

FBI-Chef Kash Patel hat eine Verleumdungsklage gegen das US-Nachrichtenmagazin "The Atlantic" eingereicht und fordert eine Millionenentschädigung. Das Magazin habe eine Grenze überschritten, "indem es einen Artikel veröffentlicht hat, der voller falscher und offensichtlich erfundener Anschuldigungen ist", heißt es in der am Montag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage des Chefs der US-Bundespolizei. Die Anschuldigungen zielten "darauf ab, Patels Ruf zu schädigen und ihn aus seinem Amt zu vertreiben".

Musk erscheint nicht zu Anhörung in Paris wegen Kinderporno-Darstellungen auf X

US-Milliardär Elon Musk ist trotz einer Vorladung nicht zu einer freiwilligen Anhörung in Frankreich wegen kinderpornografischer Darstellungen in seinem Onlinedienst X erschienen. Die französische Staatsanwaltschaft teilte der Nachrichtenagentur AFP am Montag mit, sie habe "die Abwesenheit der ersten vorgeladenen Personen zur Kenntnis genommen", ohne Musks Namen zu nennen. Kurz vor der geplanten Anhörung war Telegram-Gründer Pawel Durow Musk zur Seite gesprungen.

Auto gerät in Gegenverkehr: Drei Tote in Niedersachsen

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind in Niedersachsen drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 44-jährige Frau geriet am Montag auf einer Landstraße in Celle mit ihrem Auto aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Lastwagen zusammen, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt mitteilte. Die Fahrerin und ihre beiden 18 Jahre alten Mitfahrerinnen starben noch an der Unfallstelle.

Textgröße ändern: