Deutsche Tageszeitung - Tropfendes Wasser aus Decke von Gelsenkirchener Café führt zu Cannabisplantage

Tropfendes Wasser aus Decke von Gelsenkirchener Café führt zu Cannabisplantage


Tropfendes Wasser aus Decke von Gelsenkirchener Café führt zu Cannabisplantage
Tropfendes Wasser aus Decke von Gelsenkirchener Café führt zu Cannabisplantage / Foto: © AFP/Archiv

Tropfendes Wasser aus der Decke eines Cafés hat in Nordrhein-Westfalen zu einer großen Cannabisplantage geführt. Die Plantage befand sich über dem Café in einem Mehrfamilienhaus, wie die Polizei in Gelsenkirchen am Dienstag mitteilte. Zwei Männer im Alter von 23 und 44 Jahren wurden festgenommen. Zuvor war der 28-jährige Cafébetreiber dem Wasseraustritt in dem ansonsten leerstehenden Wohnhaus nachgegangen.

Textgröße ändern:

Dabei stieß er in der vergangenen Woche auf die beiden Männer und alarmierte die Polizei. Die Beamten entdeckten daraufhin die Plantage, die sich über alle vier Obergeschosse erstreckte. Die Pflanzen befanden sich in unterschiedlichen Wachstumsstadien und wurden mit professioneller Beleuchtung und Bewässerung versorgt.

Mehrere hundert Cannabispflanzen, verkaufsfertiges Marihuana und eine Langwaffe wurden beschlagnahmt. Gegen die beiden wohnsitzlosen Verdächtigen wurden Untersuchungshaftbefehle erlassen. Die Ermittlungen dauerten an.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Der Streit um die Pressefreiheit in den USA eskaliert: Nach den Hausverboten für den US-Sender CNN und andere Medien im Weißen Haus schränken vier große Fernsehsender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst ein. Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten.

22-Jähriger Bergsteiger an Klettersteig in Allgäuer Alpen tödlich verunglückt

Ein 22-jähriger Bergsteiger ist in den Allgäuer Alpen tödlich verunglückt. Der Mann war am Sonntag auf einem Klettersteig bei Oberstdorf unterwegs, als er von einem Grat in steiles Felsgelände abstürzte, wie die bayerische Polizei am Montag in Kempten mitteilte.

Nach Flucht vor Schusswechsel: Polizistinnen in Nordrhein-Westfalen keine Beamte mehr

Weil sie ihre Kollegen bei einem Schusswechsel allein ließen, sind zwei Polizistinnen aus Nordrhein-Westfalen wegen Dienstvergehen aus dem Beamtenverhältnis entfernt worden. Dies entschied das Verwaltungsgericht Münster nach mündlicher Verhandlung am Montag, wie es mitteilte. Die Polizistinnen seien 2020 in Gevelsberg bei einem Schusswechsel geflohen und hätten ihren unter Beschuss geratenen Kollegen nicht geholfen.

Prozess um Kurierdienst von krimineller Bande: Mehrjährige Haftstrafen in München

In einem Prozess um einen Kurierdienst einer kriminellen Bande hat das Landgericht München am Montag vier Angeklagte zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Sie erhielten Haftstrafen zwischen drei Jahren sowie sechs Jahren und drei Monaten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Nach den Urteilsfeststellungen nutzten die Angeklagten ein legal wirkendes Transportunternehmen für kriminelle Geschäfte. Die Urteile sind bereits rechtskräftig.

Textgröße ändern: