Deutsche Tageszeitung - Mutter soll Kleinkind in Bayern getötet haben: Verdächtige in Psychiatrie

Mutter soll Kleinkind in Bayern getötet haben: Verdächtige in Psychiatrie


Mutter soll Kleinkind in Bayern getötet haben: Verdächtige in Psychiatrie
Mutter soll Kleinkind in Bayern getötet haben: Verdächtige in Psychiatrie / Foto: © AFP/Archiv

Im bayerischen Traunstein soll eine 41-Jährige ihr Kleinkind getötet und sich anschließend selbst verletzt haben. Nach Polizeiangaben vom Mittwoch wurde am Dienstag zunächst die Mutter verletzt in einem Mehrfamilienhaus angetroffen, ein Zeuge entdeckte anschließend das tote Kind in einer Wohnung in dem Gebäude. Nach derzeitigem Erkenntnissen sei davon auszugehen, dass die Frau ihr Kind "gewaltsam tötete und sich anschließend selbst verletzte", hieß es. Die Hintergründe seien unklar.

Textgröße ändern:

Wie die Beamten in Rosenheim weiter mitteilten, ereignete sich die Tat mutmaßlich am Dienstag. Die Frau war demnach leichter verletzt und wurde zunächst unter Polizeibewachung in ein Krankenhaus gebracht, bevor sie in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wurde. Anhaltspunkte für eine Tatbeteiligung weiterer Menschen gebe es nicht.

Zum genauen Alter des Kindes machten die Beamten unter Hinweis auf den Persönlichkeitsschutz auch auf Nachfrage keine Angaben. Der Vater des Kindes und weitere Angehörige mussten von einem Kriseninterventionsteam betreut werden. Es liefen "umfangreiche Ermittlungen" von Polizei und Staatsanwaltschaft, teilten die Beamten mit. "Über die genauen Hintergründe der tragischen Tat ist derzeit noch nichts bekannt."

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Britische Polizei prüft Verbindungen des Irans zu Attacken auf jüdische Einrichtungen

Nach einer Reihe von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen im Großraum London vermutet die Polizei in der britischen Hauptstadt von "feindlichen Ländern bezahlte Verbrecher" hinter den Attacken. "Wir haben ein Muster festgestellt, nach dem Kriminelle angeheuert werden - also Leute, die Bargeld für solche Taten kassieren", sagte der Vize-Chef der Londoner Polizei, Matt Jukes, am Montag dem Sender BBC Radio 4. "Das ist Teil eines hybriden Krieges, der von Stellvertretern geführt wird."

Bayern hat deutlich zunehmendes Problem mit Linksextremismus: Viele Gewaltdelikte

Bayern hat nach Angaben des Landesamts für Verfassungsschutz ein massiv gestiegenes Problem mit Linksextremismus. Die Zahl der linksextrem motivierten Straftaten stieg vom Jahr 2024 zum Jahr 2025 um 136 Prozent auf 641 Straftaten, wie sich aus dem von Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in München vorgestellten Verfassungsschutzbericht ergibt.

Finanzgericht: Verluste aus russischen Staatsanleihen steuerlich nicht anerkannt

Durch Sanktionen verursachte Verluste aus russischen Staatsanleihen und Aktien können in Deutschland bei der Einkommensteuer nicht berücksichtigt werden. Das entschied das sächsische Finanzgericht in Leipzig nach einer Mitteilung vom Montag im Fall mehrerer Kläger. Diese legten gegen das Urteil bereits Revision zum Bundesfinanzhof ein. (Az. 2 K 602/25)

Messerangriff auf Lehrerin in Essen: 17-Jähriger wegen Mordversuchen angeklagt

Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Mordversuche vor: Sieben Monate nach den Messerattacken von Essen hat die Karlsruher Behörde den Tatverdächtigen angeklagt. Der damals 17 Jahre alte Kosovare Erjon S. soll nach Angaben vom Montag aus islamistischen Motiven Anfang September auf seine Lehrerin und einem ihm fremden Mann eingestochen haben. Beide Opfer wurden verletzt, überlebten aber.

Textgröße ändern: