Deutsche Tageszeitung - Hubig sichert Terroropfern staatlichen Beistand zu

Hubig sichert Terroropfern staatlichen Beistand zu


Hubig sichert Terroropfern staatlichen Beistand zu
Hubig sichert Terroropfern staatlichen Beistand zu / Foto: © AFP/Archiv

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat Opfern von Terroranschlägen staatlichen Beistand zugesichert. Anlässlich des nationalen Gedenktages für die Opfer terroristischer Gewalt an diesem Mittwoch sagte Hubig der "Rheinischen Post": "Der Gedenktag ist auch ein Auftrag für uns alle. Er fordert uns auf, zuzuhören, da zu sein und zu unterstützen."

Textgröße ändern:

"In der dunkelsten Stunde macht es einen Unterschied, wenn jemand eine helfende Hand ausstreckt", sagte Hubig weiter. "Mit diesem Gedenktag senden wir ein unmissverständliches Signal: Wir stehen als Staat dauerhaft an der Seite der Betroffenen."

"Terror richtet sich gegen uns alle", betonte die Justizministerin. Zugleich träfen terroristische Anschläge aber auch einzelne Menschen ganz konkret. "Terroristische Gewalt tötet, verletzt, traumatisiert, raubt Mütter und Väter, Kinder, Geschwister, Großeltern, Freunde", sagte Hubig. "Mit dem Nationalen Gedenktag gedenken wir der Menschen, die durch Terror schlimmstes Leid erfahren haben oder sogar getötet wurden."

Anlässlich des Gedenktages findet am Nachmittag in Berlin eine zentrale Feierstunde statt, an der auch Hubig teilnimmt. Zudem gibt es weitere Veranstaltungen an anderen Orten.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Mutmaßlicher Dieb steckt in Altkleidercontainer: Beamte greifen zu Trennschleifer

In Schleswig-Holstein haben Einsatzkräfte einen mutmaßlichen Altkleiderdieb aus einem Container herausgeschnitten. Nach Polizeiangaben vom Montag ereignete sich der Vorfall in der Nacht zum Sonntag in Neumünster. Ein Zeuge meldete einen mutmaßlichen Diebstahl, vor Ort stellten die Beamten zunächst einen 22-jährigen Verdächtigen an dem Altkleidercontainer fest. Kurz darauf bemerkten sie, dass sich noch jemand in dem Container befand.

Kriminalstatistik: Grüne warnen vor pauschaler Schuldzuweisung an Migranten

Vor der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik für das vergangene Jahr haben die Grünen vor populistischen Debatten mit pauschalen Schuldzuweisungen an Migrantinnen und Migranten gewarnt. Mit der Vorstellung der Zahlen beginne "jedes Jahr dieselbe verkürzte Debatte auf einer wackeligen Datengrundlage: Migration wird zum Hauptproblem erklärt, statt Ursachen differenziert zu analysieren", sagte Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic der "Rheinischen Post" vom Montag.

Häusliche Gewalt: Mann erschießt im US-Bundesstaat Louisiana acht Kinder

In einem mutmaßlichen Fall von häuslicher Gewalt hat ein Mann im US-Bundesstaat Louisiana am Sonntag acht Kinder erschossen. Der Täter sei nach einer Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen worden, teilten die Behörden mit. Die acht Opfer in der Großstadt Shreveport seien zwischen einem und 14 Jahre alt gewesen, sagte der Polizist Chris Bordelon. Einige von ihnen waren demnach die eigenen Kinder des Schützen.

Messe mit 100.000 Menschen in Angola: Papst Leo XIV. ruft zur "Hoffnung" auf

Papst Leo XIV. hat in Angola eine Freilustmesse mit rund 100.000 Menschen gefeiert und die Menschen in dem von Armut geprägten Land zur "Hoffnung" aufgerufen. In seiner Predigt in dem südwestafrikanischen Staat forderte Leo die Angolanerinnen und Angolaner am Sonntag auf, ein Land aufzubauen, "in dem der Hass und die Gewalt verschwinden" und die "Geißel der Korruption" beseitigt werde. Gebraucht werde eine "neue Kultur der Gerechtigkeit und des Teilens".

Textgröße ändern: