Deutsche Tageszeitung - Streit um angebrannte Pizza eskaliert: Polizeieinsatz an Imbiss in Malchin

Streit um angebrannte Pizza eskaliert: Polizeieinsatz an Imbiss in Malchin


Streit um angebrannte Pizza eskaliert: Polizeieinsatz an Imbiss in Malchin
Streit um angebrannte Pizza eskaliert: Polizeieinsatz an Imbiss in Malchin / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Streit um eine angebrannte Pizza zwischen Imbissmitarbeitern zu einem handfesten Konflikt mit anschließendem Polizeieinsatz eskaliert. Nach Angaben der Polizei schlug einer der beiden Männer im Alter von 24 und 28 Jahren dabei mit einem Standaschenbecher auf seinen Kontrahenten ein, der wiederum seine Fäuste einsetzte. Der Zwischenfall ereignete sich am Samstagabend in Malchin.

Textgröße ändern:

Wie die Beamten in Neubrandenburg am Sonntag mitteilten, entzündete sich der Streit nach ersten Erkenntnissen an einer angebrannten Pizza. Nach anfänglichen Wortgefechten schlug einer der Mitarbeiter gegen den Kopf seines Kollegen und brachte ihm eine Schürfwunde bei.

Der Angegriffene ging daraufhin vor das Lokal, um weiterem Ärger zu entgehen, wurde dort aber weiter von seinem Kollegen attackiert. Er habe sich daraufhin mit dem etwa ein Meter langen Standaschenbecher zur Wehr gesetzt und dem Kollegen damit einen Schlag auf den Kopf versetzt, hieß es. Der Getroffene erlitt eine leichte Kopfverletzung und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun gegen beide wegen wechselseitiger Körperverletzung.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Messerangriff auf Lehrerin in Essen: 17-Jähriger wegen Mordversuchen angeklagt

Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Mordversuche vor: Sieben Monate nach den Messerattacken von Essen hat die Karlsruher Behörde den Tatverdächtigen angeklagt. Der damals 17 Jahre alte Kosovare Erjon S. soll nach Angaben vom Montag aus islamistischen Motiven Anfang September auf seine Lehrerin und einem ihm fremden Mann eingestochen haben. Beide Opfer wurden verletzt, überlebten aber.

Mann mit Armbrust getötet: 50-Jähriger in Mecklenburg-Vorpommern unter Verdacht

Mit einer Armbrust soll ein 50-Jähriger bei einem Streit in Mecklenburg-Vorpommern einen Kontrahenten getötet haben. Nach dem Geschehen am Samstag in Neustrelitz wählte der Tatverdächtige selbst den Notruf, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Neubrandenburg mitteilten. Einsatzkräfte fanden auf dem Grundstück des Beschuldigten den leblosen 32-Jährigen und nahmen den mutmaßlichen Schützen fest. Ein Atemalkoholtest bei diesem ergab rund 2,8 Promille. Er wurde später in Untersuchungshaft genommen.

45 Jahre alter Landwirt tot in Güllegrube entdeckt - Polizei vermutet Unglück

Im Landkreis Erding ist ein 45 Jahre alter Landwirt in der Güllegrube seines Hofs ums Leben gekommen. Ein Taucher entdeckte die Leiche des Bauern am Sonntag in der Grube, nachdem andere Landwirte die Gülle weitgehend abgepumpt hatten, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt am Montag mitteilte. Die Polizei ging von einem Unglück aus.

Hessen: Gericht verpflichtet Grundstücksbesitzerin zu Bekämpfung von Rattenplage

Das Verwaltungsgericht Kassel hat eine Grundstückseigentümerin zur Bekämpfung einer Rattenplage verpflichtet. Das Gericht wies in einem am Montag veröffentlichten Beschluss einen Eilantrag der Frau gegen die von der Stadt Bad Hersfeld erstmals Ende 2024 angeordnete Rattenbekämpfung zurück. (Az.: 5 L 615/26.KS)

Textgröße ändern: