Deutsche Tageszeitung - Entlassung von Polizeianwärtern wegen Zweifeln an Verfassungstreue rechtens

Entlassung von Polizeianwärtern wegen Zweifeln an Verfassungstreue rechtens


Entlassung von Polizeianwärtern wegen Zweifeln an Verfassungstreue rechtens
Entlassung von Polizeianwärtern wegen Zweifeln an Verfassungstreue rechtens / Foto: © AFP/Archiv

Die Entlassung von zwei Polizeikommissaranwärtern aus Brandenburg wegen Zweifeln an der Verfassungstreue ist rechtens. Beamte auf Widerruf können jederzeit entlassen werden, wie das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg nach Angaben vom Donnerstag entschied. Beamte müssten sich in ihrem ganzen Verhalten zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen und für deren Erhalt eintreten. (Az.: 4 S 7/26 und 4 S 8/26).

Textgröße ändern:

Die Polizei entließ die beiden Männer, nachdem durch eine Reihe von Aussagen von Anwärterkollegen Zweifel an ihrer Verfassungstreue aufgekommen waren. Grund dafür waren verfassungsfeindliche Aussagen der beiden Beamten. Dagegen gingen die Polizisten gerichtlich vor. Schon das Verwaltungsgericht Potsdam wies dies in erster Instanz zurück. Das Oberverwaltungsgericht bestätigte diese Entscheidung nun.

Träten Beamte nicht für die demokratische Grundordnung ein, könne ihnen von den Bürgern nicht das erforderliche Vertrauen entgegengebracht werden, entschieden die Richter. Begründete Zweifel des Dienstherrn reichten für die Kündigung aus. Die Beschlüsse sind nicht anfechtbar.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Auto geklaut und zu schnell gefahren - Polizei fahndet mit Blitzerfoto

Ein Autodieb in Potsdam hat der Polizei die Ermittlungsarbeit erleichtert und sich nach der Tat blitzen lassen. Nach dem Mann wird nun mit dem Blitzerfoto gefahndet, wie die Polizei am Freitag in Brandenburg an der Havel mitteilte.

Mutmaßlich Anschlag für Hamas vorbereitet: Sieben Männer in Berlin angeklagt

Die Bundesanwaltschaft hat sieben mutmaßliche Mitglieder der radikalislamischen Hamas wegen der Vorbereitung eines Anschlags auf israelische oder jüdische Ziele angeklagt. Wie die Behörde am Freitag in Karlsruhe mitteilte, sollen die in den vergangenen Monaten festgenommenen Verdächtigen federführend an Waffenbeschaffung und Tatplanung beteiligt gewesen sein. Sie geht demnach davon aus, dass die Hamas schon einen konkreten Anschlag in Deutschland oder Österreich plante.

81-jährige Frau in Baden-Württemberg von Sohn getötet

Im baden-württembergischen Winnenden ist eine 81-jährige Frau offenbar von ihrem psychisch kranken Sohn getötet worden. Eine Nachbarin alarmierte am Mittwochnachmittag die Einsatzkräfte, weil sie laute Schläge aus der Wohnung der Frau hörte, wie die Polizei am Freitag in Aalen mitteilte.

Betrüger erbeuten 200.000 Euro von Senior in Rheinland-Pfalz

etrüger haben von einem Senior aus Rheinland-Pfalz rund 200.000 Euro erbeutet. Der Mann fiel auf die Masche des Schockanrufs herein, wie die Polizei in Ludwigshafen am Freitag mitteilte. Demnach rief ein Unbekannter am Donnerstag den Mann aus Freinsheim an und gab sich als Gerichtsmitarbeiter aus. Er gab an, die Tochter des Seniors einen habe tödlichen Unfall verursacht.

Textgröße ändern: