Deutsche Tageszeitung - Ritual an Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht zwölf Priestern die Füße

Ritual an Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht zwölf Priestern die Füße


Ritual an Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht zwölf Priestern die Füße
Ritual an Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht zwölf Priestern die Füße / Foto: © AFP

Papst Leo XIV. hat beim jährlichen Ritual am Gründonnerstag vor Ostern zwölf Priestern die Füße gewaschen. Der aus den USA stammende Papst, der in diesem Jahr erstmals die Oster-Feierlichkeiten leitet, goss Wasser über die Füße der römischen Priester, trocknete und küsste sie. Seinem Vorgänger Franziskus war dieses Ritual besonders wichtig - er hatte Obdachlosen, Häftlingen oder Migranten die Füße gewaschen.

Textgröße ändern:

Mit dem Gründonnerstag nähert sich die Karwoche, in der Jesus letzter Tage vor seiner Auferstehung an Ostern gedacht wird, ihrem Höhepunkt. Am Freitag wird Papst Leo die Karfreitagsmesse leiten und den Kreuzweg am Kolosseum in Rom anführen. Dabei will er nach Vatikan-Angaben das Kreuz selbst tragen. Der Kreuzweg zeichnet das Leid Jesu von seiner Verurteilung bis zu seinem Tod am Kreuz symbolisch nach.

Am Sonntag will Leo XIV. dann die Osterbotschaft verkünden und den Segen "Urbi et Orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) spenden.

Leos Vorgänger Franziskus war im vergangenen Jahr am Ostermontag gestorben. Einen Tag zuvor hatte sich der Papst auf dem Petersplatz ein letztes Mal den Gläubigen gezeigt.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Geiselnahme in Berlin: Mann hält Frau in Supermarkt seit Stunden in seiner Gewalt

Ein Mann hat in einem Supermarkt in Berlin eine Frau als Geisel genommen. Der Täter verschanze sich nach wie vor mit der Frau in dem Geschäft im Stadtteil Marienfelde, sagte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Der Mann hatte die Geisel am Freitagabend gegen 22.00 Uhr in seine Gewalt gebracht.

Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf über 4000

Gut zwei Wochen nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 4000 gestiegen. Bislang seien 4118 Todesopfer gemeldet worden, teilte am Freitag Parlamentspräsident Jorge Rodríguez mit. Die Zahl der Verletzten liege bei 16.740. Zudem werden noch immer tausende Menschen vermisst, zu deren genauer Zahl machte die Regierung aber weiter keine Angaben.

Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen

Der US-Konzern Apple wirft dem KI-Unternehmen OpenAI den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor und ist deshalb vor Gericht gezogen. Die Klage sei bei einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht worden, teilte der iPhone-Hersteller am Freitag mit. OpenAI versuche aggressiv, Mitarbeiter von Apple abzuwerben und vertrauliche Informationen zu erlangen.

Britische Polizei nimmt nach Tod von Ex-Ministerin Mordermittlungen auf

Nach dem Tod einer ehemaligen Ministerin hat die britische Polizei Mordermittlungen eingeleitet. Ein 26-jähriger Brite sei in Zusammenhang mit dem Tod der 78 Jahre alten Ann Widdecombe festgenommen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Die konservative Politikerin war am Donnerstag tot in ihrem Haus im Südwesten Englands aufgefunden worden. Widdecombe hatte für den Brexit gekämpft und war später zu der rechtspopulistischen Partei Reform UK gewechselt.

Textgröße ändern: