Deutsche Tageszeitung - Ritual an Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht zwölf Priestern die Füße

Ritual an Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht zwölf Priestern die Füße


Ritual an Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht zwölf Priestern die Füße
Ritual an Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht zwölf Priestern die Füße / Foto: © AFP

Papst Leo XIV. hat beim jährlichen Ritual am Gründonnerstag vor Ostern zwölf Priestern die Füße gewaschen. Der aus den USA stammende Papst, der in diesem Jahr erstmals die Oster-Feierlichkeiten leitet, goss Wasser über die Füße der römischen Priester, trocknete und küsste sie. Seinem Vorgänger Franziskus war dieses Ritual besonders wichtig - er hatte Obdachlosen, Häftlingen oder Migranten die Füße gewaschen.

Textgröße ändern:

Mit dem Gründonnerstag nähert sich die Karwoche, in der Jesus letzter Tage vor seiner Auferstehung an Ostern gedacht wird, ihrem Höhepunkt. Am Freitag wird Papst Leo die Karfreitagsmesse leiten und den Kreuzweg am Kolosseum in Rom anführen. Dabei will er nach Vatikan-Angaben das Kreuz selbst tragen. Der Kreuzweg zeichnet das Leid Jesu von seiner Verurteilung bis zu seinem Tod am Kreuz symbolisch nach.

Am Sonntag will Leo XIV. dann die Osterbotschaft verkünden und den Segen "Urbi et Orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) spenden.

Leos Vorgänger Franziskus war im vergangenen Jahr am Ostermontag gestorben. Einen Tag zuvor hatte sich der Papst auf dem Petersplatz ein letztes Mal den Gläubigen gezeigt.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Prozess um Mord ohne Leiche: Lebenslange Haft in Saarbrücken

Das Landgericht Saarbrücken hat den Angeklagten in einem Prozess um einen Mord ohne Leiche zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Kammer stellte zudem eine besondere Schwere der Schuld fest, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Eine vorzeitige Entlassung aus der Haft nach 15 Jahren ist damit weitestgehend ausgeschlossen.

Tödliche Messerattacke in Supermarkt: Ermittler gehen von wahllos verübter Tat aus

Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine Kundin in einem Supermarkt in Ratzeburg in schleswig-Holstein gehen die Ermittler von einer mutmaßlich wahllos verübten Tat aus. Der 44-jährige Tatverdächtige und die getötete 48-Jährige hätten sich dem bisherigen Kenntnisstand zufolge nicht gekannt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Lübeck mit. Demnach griff der Mann die Frau "plötzlich wahllos" zwischen Regalen an.

Tödlicher Messerangriff in Freiburg: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 74-Jährigen auf offener Straße in Freiburg ist der festgenommene Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Polizei und Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Stadt betonten am Donnerstag, es handle sich entgegen öffentlicher Annahmen um einen Einzeltäter. Der 30-Jährige soll sein Opfer am Dienstagabend erstochen haben, er kam am Mittwoch in Untersuchungshaft.

Berliner SPD-Spitzenkandidat Krach zu Ermittlungen: Habe niemals Geld angenommen

Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat angesichts der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover gegen ihn alle Vorwürfe vehement zurückgewiesen. "Ich habe niemals privat Geld angenommen - und ich habe auch niemals als SPD-Vorsitzender eine Spende angenommen", sagte Krach am Donnerstag vor Journalisten in der Bundeshauptstadt.

Textgröße ändern: