Deutsche Tageszeitung - Leo XIV. wünscht "Frohe Ostern" und ruft zu Frieden in der Welt auf

Leo XIV. wünscht "Frohe Ostern" und ruft zu Frieden in der Welt auf


Leo XIV. wünscht "Frohe Ostern" und ruft zu Frieden in der Welt auf
Leo XIV. wünscht "Frohe Ostern" und ruft zu Frieden in der Welt auf / Foto: © AFP

Erstmals seit seinem Amtsantritt hat Papst Leo XIV. am Sonntag die Ostermesse auf dem Petersplatz geleitet und den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" gesprochen. In mehreren Sprachen, unter anderem auf Deutsch, wünschte er "Frohe Ostern". Zugleich rief der Papst nachdrücklich zu Frieden in der Welt auf. "Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen", der solle sich "für den Frieden" entscheiden. Dieser Frieden müsse durch "Dialog" erreicht werden.

Textgröße ändern:

Zehntausende Menschen waren seit dem frühen Morgen zum Petersplatz geströmt, wo Leo XIV. zunächst die Ostermesse leitete. Später wandte er sich vom Balkon des Petersdoms an die Gläubigen: "Frohe Ostern! Bringt allen die Freude des auferstandenen Jesus, der unter uns gegenwärtig ist", sagte der aus den USA stammende Papst dabei auf Deutsch. Anschließend spendete er den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" (Der Stadt und dem Erdkreis).

Bereits am Freitagabend hatten sich rund 30.000 Menschen vor dem Kolosseum in Rom versammelt, wo das Oberhaupt der weltweit 1,4 Milliarden Katholiken in der Welt die Kreuzwegsprozession am Karfreitag leitete. Erstmals seit 2022 trug mit dem 70-jährigen Leo ein Papst das Kreuz während der Feierlichkeiten selbst, sein Vorgänger Franziskus hatte zuletzt aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichten müssen.

Franziskus war im vergangenen Jahr am Ostermontag gestorben. Sein letzter öffentlicher Auftritt war bei der Messe am Ostersonntag, die er aber schon nicht mehr selbst leiten konnte. Der 88-Jährige ließ sich aber eine knappe Viertelstunde lang mit dem Papamobil über den Petersplatz fahren, wo er von den Gläubigen gefeiert wurde. Am nächsten Morgen dann starb Franziskus.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Raserunfall mit drei Toten in Hessen: Sieben Jahre Haft für 32-Jährigen

Das Landgericht im hessischen Darmstadt hat im Fall eines Raserunfalls mit drei Toten einen 32-Jährigen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der Mann wegen eines verbotenenen Rennens mit Todesfolge, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.

Giffey: Berliner SPD steht trotz Ermittlungen hinter Spitzenkandidat Krach

Die Berliner SPD steht nach den Worten der früheren Landesvorsitzenden und jetzigen Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey trotz des Ermittlungsverfahrens zu ihrem Spitzenkandidaten Steffen Krach. Giffey sagte am Donnerstag im Rundfunk Berlin-Brandenburg, Krach habe parteiintern transparent über die Vorwürfe gegen ihn berichtet. Es gebe keinen Grund, an seinen Worten zu zweifeln. "Es gilt die Unschuldsvermutung - Steffen Krach hat gestern alles dargelegt."

Mieterbund klagt erfolgreich gegen Stromklausel in Mietverträgen von Vonovia-Töchtern

Wer eine Wohnung mietet, muss frei entscheiden können, von wem er seinen Strom bezieht. Das entschied nach Angaben des Deutschen Mieterbunds vom Donnerstag das Oberlandesgericht (OLG) Hamm. Es gab mit einem Urteil vom Mittwoch der Unterlassungsklage des Mieterbunds gegen zwei Tochtergesellschaften des Immobilienkonzerns Vonovia statt - sie dürfen demnach nicht einen Mietvertrag zum "Vehikel" machen, um Mieterinnen und Mieter an einen bestimmten Stromanbieter zu binden. (Az. I-30 UKl 1/25)

Schleswig-Holstein: Eine Tote bei Gewalttat in Ratzeburger Supermarkt

Bei einer Gewalttat in einem Supermarkt in Ratzeburg in Schleswig-Holstein ist am Mittwoch eine Frau getötet worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Lübeck am Abend mitteilten, wurde der Tatverdächtige, ein 44-jähriger Mann, schwer verletzt. Es seien Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes eingeleitet worden.

Textgröße ändern: