Deutsche Tageszeitung - In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt

In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt


In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt
In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt / Foto: © AFP/Archiv

In Bremen sind an einem Friedhof rund zwei Dutzend Katzen ausgesetzt worden. Insgesamt 20 neugeborene Jungtiere und drei ausgewachsene Katzen seien in zwei zugeklebten Pappkartons zurückgelassen worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Donnerstag mit. Ein Zeuge hörte demnach "leises Miauen" aus den Behältnissen, es folgte ein Polizeieinsatz. Wer die Tiere am Friedhofseingang abgestellt hatte, war unklar. Ermittlungen liefen.

Textgröße ändern:

Nach Polizeiangaben wurden die Katzen am Mittwoch entdeckt. In den mit Paketband verschlossenen Kartons befanden sich nur wenige Luftlöcher, in einem auch etwas Katzenfutter. Beim vorsichtigen Öffnen der Kartons entkam ein Tier, vermutlich ein ausgewachsenes. Die übrigen 22 Katzen seien auf einem Polizeirevier "erstversorgt" und in ein Tierheim gebracht worden, hieß es.

Mit Chips markiert war keine der Katzen. "Hinweise auf die bislang unbekannten Verantwortlichen liegen derzeit noch nicht vor", erklärten die Beamten. Es sei eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gefertigt worden. Unterstützung kam demnach von hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern, die Futterrationen spendeten. Auch diese wurden dem Tierheim übergeben.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

45-Jähriger in Hessen soll Mutter angezündet und getötet haben - Unterbringung

Ein 45 Jahre alter Mann, der in Hessen vor den Augen seiner Großmutter seine 76-jährige Mutter angezündet und getötet haben soll, ist in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Der Mann sei bei der Tat möglicherweise nicht voll schuldfähig gewesen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wiesbaden am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die 76-Jährige war noch vor Ort an ihren Verletzungen gestorben.

Mindestens zwölf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Opfer wohl Ausländer

Sie starben in einem brennenden Auto oder als sie zu Fuß vor den Flammen flüchteten: Bei einem verheerenden Waldbrand in einer Urlaubsregion im Süden Spaniens sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Wie Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno am Freitag sagte, handelt es sich überwiegend um Ausländer, die möglicherweise das bei Touristen beliebte Dorf Bédar nordöstlich der Hafenstadt Almería besucht hatten. Die Feuerwehr konnte das Feuer zunächst nicht unter Kontrolle bringen und suchte zudem nach 23 Vermissten.

Toter auf Recyclinghof in Schleswig-Holstein wohl in Container auf Gelände gelangt

Nach dem Fund eines Toten auf einem Recyclinghof in Schleswig-Holstein vermuten die Ermittler, dass der Mann in einem Müllcontainer auf das Gelände kam. Der 39-Jährige wurde am Mittwoch als vermisst gemeldet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Lübeck am Freitag mitteilten. Die Meldung sei von einer sozialen Einrichtung in Oldenburg gekommen, wo er sich normalerweise tagsüber aufgehalten habe.

Mindestens elf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Ausländer unter Opfern

Bei einem verheerenden Waldbrand in einer Urlaubsregion im Süden Spaniens sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Wie Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno Bonilla am Freitag sagte, handelt es sich überwiegend um Ausländer, die möglicherweise das bei Touristen beliebte Dorf Bédar nordöstlic der Hafenstadt Almería besucht hatten. Sie starben in einem brennenden Auto oder als sie zu Fuß vor den Flammen flüchteten. Nach 19 Vermissten wurde noch gesucht. Das Feuer war am Freitag noch nicht unter Kontrolle.

Textgröße ändern: