Deutsche Tageszeitung - Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig

Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig


Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig
Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der Tötung seiner früheren Partnerin mit mehreren Messerstichen ist ein 37-Jähriger vom Landgericht Leipzig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten am Donnerstag unter anderem wegen Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, was eine mögliche vorzeitige Haftentlassung des 37-Jährigen praktisch ausschließt.

Textgröße ändern:

Laut Anklage drang der Mann im August 2025 gewaltsam in die Wohnung seiner ehemaligen Partnerin in Leipzig ein und verletzte sie mit mehreren Messerstichen tödlich. Die Frau konnte noch auf die Straße fliehen, brach dort jedoch schwer verletzt zusammen und starb später im Krankenhaus.

Anschließend ging der Angeklagte den Angaben zufolge in das Kinderzimmer des gemeinsamen Sohns und verletzte den damals zehnjährigen Jungen mit mindestens 14 Messerstichen lebensgefährlich. Danach ließ er den Jungen zurück, ohne sich weiter um ihn zu kümmern. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Nicaragua im Gaza-Prozess. Deutschland verstößt gegen das Völkerrecht

In dem von Nicaragua angestrengten Verfahren gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) hat das zentralamerikanische Land Deutschland den Bruch des Völkerrechts vorgeworfen. "Nicaragua beruft sich auf Deutschlands Verantwortung in Verbindung mit mehrfachen Verstößen gegen das Völkerrecht", sagte der Vertreter Nicaraguas, Carlos Jose Argüello Gómez, am zweiten Tag der Anhörungen am Dienstag vor dem Gericht in Den Haag.

Freundin mit Feuerlöscher erschlagen: Psychiatrie für Mann in Hessen

Weil er seine Freundin mit einem Feuerlöscher tötete, hat das Landgericht im hessischen Limburg die dauerhafte Unterbringung eines 65-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte.

Goethe-Institute in Russland müssen bis Sonntag Arbeit einstellen

Die drei Goethe-Institute in Russland müssen bis zum kommenden Sonntag ihre Arbeit einstellen. Wie die Generalsekretärin des Goethe-Instituts, Gitte Zschoch, am Dienstag in München mitteilte, erging am Montag eine entsprechende Anordnung der russischen Behörden. Betroffen sind die Goethe-Institute in Moskau, Sankt Petersburg und Nowosibirsk.

48-jähriger Verdächtiger nach Sabotageversuchen an Stromversorgung festgenommen

Im Zusammenhang mit den Sabotageversuchen an der Stromversorgung in mehreren Bundesländern ist der gesuchte Tatverdächtige festgenommen worden. Der 48-Jährige wurde am Dienstag im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler gefasst, wie die Polizei in Köln mitteilte. Der Mann hatte bei seiner Festnahme weitere Sprengmittel dabei und leistete keinen Widerstand.

Textgröße ändern: