Deutsche Tageszeitung - Verdacht auf illegalen Transport: 14 geschwächte Dackelwelpen in Auto entdeckt

Verdacht auf illegalen Transport: 14 geschwächte Dackelwelpen in Auto entdeckt


Verdacht auf illegalen Transport: 14 geschwächte Dackelwelpen in Auto entdeckt
Verdacht auf illegalen Transport: 14 geschwächte Dackelwelpen in Auto entdeckt / Foto: © AFP/Archiv

14 geschwächte Dackelwelpen und zwei hochträchtige Muttertiere haben Zollbeamte bei der Kontrolle eines Autos in Niedersachsen entdeckt. 13 Welpen befanden sich in einer Taubentransportbox unter Gepäckstücken im Innenraum, wie der Zoll am Montag in Braunschweig mitteilte. Gefunden wurden die Tiere in einem Auto mit rumänischem Kennzeichen, das die Beamten von der Autobahn 2 bei Peine holten. Der Zoll ging von einem illegalen Transport aus.

Textgröße ändern:

Der Fahrer, ein ungarischer Staatsbürger, hatte demnach keine Dokumente für die Hunde. Die Tiere hatten keine gültigen Tollwutimpfungen, auch sonst lagen keine amtlichen Gesundheitsbescheinigungen vor. Einen konkreten Reisegrund konnte der Fahrer zudem nicht nennen. Er gab lediglich an, die Tiere für Angehörige und Freunde zu transportieren. Wegen der Anzahl wurde aber von einer gewerblichen Fahrt ausgegangen.

Einer vom Zoll hinzugezogenen Amtstierärztin zufolge bekamen die 13 Welpen unter den Gepäckstücken kaum Frischluft, waren dehydriert und geschwächt. Nach einer Erstversorgung in einem Tierheim ging es ihnen aber schnell besser. Die erwachsenen Hunde und ein weiterer Welpe wurden laut Zoll im Kofferraum des Autos in Hundeboxen transportiert. Das Fahrzeug wurde am vergangenen Mittwoch kontrolliert.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Tetris distanziert sich von Online-Videospiel auf Internetseite des Weißen Hauses

Das Unternehmen hinter dem Videospielklassiker Tetris hat sich von einem auf der offiziellen Internetseite des Weißen Hauses veröffentlichten Online-Videospiel distanziert, bei dem Nutzer eine Sperranlage an der Grenze zu Mexiko bauen können. "Die Tetris Company war nicht an der Entwicklung von 'Build the Wall' (auf Deutsch: Bau die Mauer) beteiligt", teilte das Unternehmen der Nachrichtenagentur AFP am Freitag (Ortszeit) mit.

US-Prozess gegen mutmaßliche Kindsmörderin Lindsay Clancy geplatzt

In den USA ist der aufsehenerregende Prozess gegen die mutmaßliche Kindsmörderin Lindsay Clancy geplatzt. Der Richter stellte am Freitag in Plymouth im Bundesstaat Massachusetts abschließend fest, dass sich die Geschworenen nicht über die Schuldfähigkeit der 36-Jährigen einigen konnten. Die frühere Krankenschwester hatte die Tötung ihrer drei Kinder zwar gestanden, laut ihrem Anwalt litt sie aber unter einer sogenannten Wochenbettpsychose und sei damit schuldunfähig.

UN: Vertreibung im Westjordanland könnte Verbrechen gegen Menschlichkeit sein

Die Vertreibung zehntausender Palästinenser aus Flüchtlingslagern im besetzten Westjordanland durch Israel könnte nach Einschätzung der Vereinten Nationen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen. Mehr als 33.000 Menschen seien Anfang 2025 aus den Lagern Dschenin, Tulkarem und Nur Schams vertrieben worden, erklärte die UNO am Freitag.

Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet unter Hochdruck nach Verdächtigem

Nach den Anschlägen auf Umspannwerke in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen fahnden die Ermittler mit Hochdruck nach einem 48-jährigen Verdächtigen. Der Mann aus dem nordrhein-westfälischen Gevelsberg geriet als Verfasser von zwei als authentisch eingeschätzten Bekennerschreiben samt Täterwissen ins Visier, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag in Düsseldorf sagten. Einsatzkräfte der Polizei fanden im Wohnhaus des Mannes in Gevelsberg demnach "sprengstoffverdächtige Gegenstände".

Textgröße ändern: