Deutsche Tageszeitung - Nach Tat in Leipziger Innenstadt: Kretschmer spricht von "mutmaßlicher Amokfahrt"

Nach Tat in Leipziger Innenstadt: Kretschmer spricht von "mutmaßlicher Amokfahrt"


Nach Tat in Leipziger Innenstadt: Kretschmer spricht von "mutmaßlicher Amokfahrt"
Nach Tat in Leipziger Innenstadt: Kretschmer spricht von "mutmaßlicher Amokfahrt" / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem tödlichen Vorfall mit einem Auto in der Leipziger Innenstadt hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) von einer "mutmaßlichen Amokfahrt" gesprochen. Kretschmer schrieb zu der Tat mit zwei Toten und mehreren Verletzten im Kurzbotschaftendienst X: "Das erschüttert mich zutiefst". Die Tat mache "uns sprachlos", die Behörden würden aber "alles daransetzen, sie schnell und vollständig aufzuklären".

Textgröße ändern:

Ein Mann war am Montagnachmittag mit einem Auto durch eine Fußgängerzone in der Leipziger Innenstadt gefahren und hatte zwei Menschen getötet. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr gab es zudem zwei Schwerverletzte. Darüber hinaus wurden den Angaben zufolge zahlreiche weitere Menschen medizinisch betreut.

Nach Polizeiangaben wurde der Fahrer des Wagens - laut Polizei ein 33-jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit - festgenommen. Die Hintergründe waren noch unklar. Einer Sprecherin zufolge saß der mutmaßliche Täter noch in dem Auto, als die Polizei eintraf. Polizei und Rettungskräfte waren im Großeinsatz.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Autofahrer rast in Fußgänger: Acht Verletzte in Modena in Norditalien

Ein Autofahrer ist in der norditalienischen Stadt Modena in eine Gruppe von Fußgängern gerast und hat dabei acht Menschen verletzt. Vier Menschen, unter ihnen eine Deutsche und eine Polin, erlitten schwere Verletzungen, wie Bürgermeister Massimo Mezzetti am Samstag sagte. Der Autofahrer wurde von Passanten überwältigt. Er hatte in der Vergangenheit unter psychischen Problemen gelitten, von einem terroristischen Tatmotiv ging der italienische Innenminister Matteo Piantedosi am Sonntag nicht aus.

Autofahrer rast in Modena in Passanten: Acht Verletzte in Norditalien

In der norditalienischen Stadt Modena ist ein Autofahrer mit seinem Wagen in Passanten gerast und hat dabei acht Menschen verletzt. Vier Menschen, unter ihnen eine Deutsche und eine Polin, erlitten schwere Verletzungen, wie Bürgermeister Massimo Mezzetti am Samstag sagte. Einer Frau mussten beide Beine amputiert werden. Der Autofahrer wurde von Passanten überwältigt. Der Mann hatte in der Vergangenheit unter psychischen Problemen gelitten, Hinweise auf eine Radikalisierung gab es zunächst nicht.

Zwei Tote und mehrere beschädigte Gebäude bei Flugzeugabsturz in Rheinland-Pfalz

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs über der Gemeinde Limburgerhof in Rheinland-Pfalz sind am Samstag die beiden Insassen ums Leben gekommen und mehrere Gebäude durch Trümmerteile beschädigt worden. Nach Polizeiangaben berichteten Zeugen von einem Knall- oder Explosionsgeräusch vor dem Absturz. Am Sonntag waren Ermittler laut Polizei noch mit Bergung und Dokumentation der in weitem Umkreis verteilten Trümmer beschäftigt.

Katholikentag in Würzburg endet mit Appell für kirchliches Friedensengagement

Mit einem Appell für mutiges kirchliches Engagement für Frieden ist am Sonntag der 104. Katholikentag im bayerischen Würzburg beendet worden. "Eine Kirche, die hinausgeht, die Brandherde löschen will, wird vielleicht müde, vielleicht angegriffen, vielleicht missverstanden – aber sie wird leuchten", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münsteraner Bischof Heiner Wilmer, während des Abschlussgottesdiensts.

Textgröße ändern: