Deutsche Tageszeitung - Unter Radlader eingeklemmt: 56-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in Bayern

Unter Radlader eingeklemmt: 56-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in Bayern


Unter Radlader eingeklemmt: 56-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in Bayern
Unter Radlader eingeklemmt: 56-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in Bayern / Foto: © AFP/Archiv

Ein 56 Jahre alter Mann ist bei einem Arbeitsunfall in Bayern unter einen Radlader geraten und ums Leben gekommen. Der Mann wollte am Sonntag an einem Feldweg im schwäbischen Roggenburg einen steilen Abhang mit Sand begradigen, wie die Polizei in Kempten am Montag mitteilte. Demnach lud er mit dem Radlader Sand über einen Maschendrahtzaun ab.

Textgröße ändern:

Dabei sei die Schaufel des Fahrzeugs nach oben ausgefahren und der Radlader komplett nach links eingeschlagen gewesen. Das Fahrzeug kippte dann laut Polizei um. Der Radladerfahrer stürzte aus der Kabine und wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Ein Notarzt konnte nur noch dessen Tod feststellen. Die Kriminalpolizei ermittelt zur genauen Ursache des Unfalls.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Zwei Verschüttete mehr als eine Woche nach verheerender Sturzflut in Nepal gerettet

Mehr als eine Woche nach der verheerenden Himalaya-Sturzflut mit mindestens 1280 Toten sind in Nepal zwei in einem Tunnel eingeschlossene Arbeiter gerettet worden. Zwei Minister des Landes bestätigten am Freitag, dass die beiden Verschütteten lebend geborgen worden seien. Laut Energieminister Biraj Bhakta Shrestha wurde ein Mensch "soeben wohlbehalten aus dem Tunnel" des Wasserkraftwerks Trishuli 3A gerettet. "Wir haben gerade erfahren, dass eine zweite Person gerettet wurde", fügte Innenminister Sudan Gurung kurz darauf hinzu.

Bekennerschreiben nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg aufgetaucht

Nach dem Angriff auf ein Umspannwerk am Kohlekraftwerk Jänschwalde im Süden Brandenburgs ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Das Brandenburger Polizeipräsidium in Potsdam teilte am Donnerstag mit, über ein Bekennerschreiben im Zusammenhang mit dem Anschlag informiert worden zu sein. "Die Authentizität des Schreibens ist Gegenstand weiterer Ermittlungen und kann zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigt, noch verneint werden", hieß es. "Aus ermittlungstaktischen Gründen" würden keine weiteren Angaben gemacht.

Malta: Empörung über Freispruch im Caruana-Galizia-Prozess hält an

In Malta sorgt der Freispruch eines Geschäftsmanns im Prozess um den Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia weiter für Empörung. Hunderte Menschen demonstrierten am Mittwochabend gegen das Urteil, internationale Organisationen für Pressefreiheit reagierten scharf. Regierungschef Robert Abela mahnte am Donnerstag zu "Besonnenheit und Vorsicht" und verwies auf laufende Ermittlungen sowie eine mögliche Berufung.

Mindestens 1280 Menschen durch Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommen

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 1280 gestiegen. In Nepal wurden inzwischen 1259 Leichen geborgen, wie die Katastrophenschutzbehörde in Kathmandu am Donnerstag mitteilte. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 21 Tote in Tibet gemeldet.

Textgröße ändern: