Deutsche Tageszeitung - Schwager in Streit getötet: Mann in Thüringen zu langer Haftstrafe verurteilt

Schwager in Streit getötet: Mann in Thüringen zu langer Haftstrafe verurteilt


Schwager in Streit getötet: Mann in Thüringen zu langer Haftstrafe verurteilt
Schwager in Streit getötet: Mann in Thüringen zu langer Haftstrafe verurteilt / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der Tötung seines Schwagers im Streit ist ein Mann in Thüringen zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Gera sprach den 51-Jährigen des Totschlags schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Einem Verwandten des Opfers soll er ein Hinterbliebenengeld von 10.000 Euro zahlen.

Textgröße ändern:

Nach Überzeugung des Gerichts hielten sich der Angeklagte und der 42 Jahre alte Lebensgefährte seiner Schwester im April 2025 in einer Wohnung in Altenburg auf. Am Abend kam es zu einem Streit zwischen den beiden stark alkoholisierten Männern. Dabei stieß der 51-Jährige zweimal mit einem Messer in die Brust seines Schwagers. Dieser starb noch Tatort.

Die Staatsanwaltschaft forderte in dem Prozess, der am Donnerstag vergangener Woche endete, eine Freiheitsstrafe von neun Jahren und zwei Monaten. Die Nebenklage plädierte auf zwölfeinhalb Jahre Haft. Die Verteidigung forderte einen Freispruch.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

EU-Gericht urteilt über Klage zu Klimazielen für 2030

Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg entscheidet am Mittwoch (09.30 Uhr) über eine Klimaklage. Die beiden Organisationen Climate Action Network (CAN) und Global Legal Action Network (Glan) wollen erreichen, dass die EU ihre Klimaziele für 2030 erhöht. Vor der Klage riefen sie vergeblich die EU-Kommission dazu auf, die nationalen Klimaziele für die Mitgliedsländer bis 2030 zu verschärfen. (Az. T-120/24)

Venezuelas wichtigster Flughafen nimmt nach verheerendem Erdbeben Betrieb wieder auf

Rund zehn Wochen nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela hat der wichtigste Flughafen des Landes wieder seinen Betrieb aufgenommen. Der bei den Beben schwer beschädigte internationale Flughafen Simón Bolívar nahe der Hauptstadt Caracas sei am Dienstag nach intensiven Reparaturarbeiten wieder für Passagierflüge geöffnet worden, sagte der venezolanische Verkehrsminister Francisco Garcés. Nach Angaben des Flughafens hob eine erste Passagiermaschine um 10.00 Uhr Ortszeit Richtung Mexiko ab. Eine halbe Stunde später sei dann ein anderes Flugzeug gelandet.

Nepals Außenminister nennt Sturzflut "Warnsignal" für Risiken des Klimawandels

Der verheerende Gletscherabbruch in Nepal und die darauffolgende tödliche Sturzflut sind nach Ansicht des nepalesischen Außenministers Shisir Khanal ein "Warnsignal" für die wachsenden Risiken, die der Klimawandel für sein Land darstellt. "Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, das sich verändernde Klima im Himalaya als dringendes Problem zu betrachten", sagte er am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Fährunglück vor Nordzypern: Schiffswrack in Tiefe von 550 Metern geortet

Nach dem tödlichen Fährunglück vor Nordzypern haben Einsatzkräfte das Wrack mithilfe einer Unterwasserdrohne geortet. Das gesunkene Schiff sei in einer Tiefe von 550 Metern entdeckt worden, erklärte Nordzyperns Präsident Tufan Erhürman am Dienstag. Die Suche nach den Vermissten werde fortgesetzt.

Textgröße ändern: