Deutsche Tageszeitung - Ermittlungen nach Tod von sechs Neugeborenen in Klinik in Bangladesch

Ermittlungen nach Tod von sechs Neugeborenen in Klinik in Bangladesch


Ermittlungen nach Tod von sechs Neugeborenen in Klinik in Bangladesch
Ermittlungen nach Tod von sechs Neugeborenen in Klinik in Bangladesch / Foto: © AFP

Nach dem Tod von mindestens sechs Neugeborenen auf der Geburtsstation eines Krankenhauses in Bangladesch ermitteln die Behörden. Die Säuglinge im Alter zwischen einem und drei Tagen starben in der Nacht zum Mittwoch innerhalb weniger Stunden, wie die Krankenhausleitung in der Hauptstadt Dhaka berichtete.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden hatte die Klimaanlage der Neugeborenenstation in den frühen Morgenstunden zeitweise nicht funktioniert, während die Temperaturen in Dhaka bei um die 32 Grad Celsius lagen. "Es gibt keine alternative Belüftung, sobald die Klimaanlage abgeschaltet ist", sagte Prabhat Chandra Biswas vom Gesundheitsamt. Die Luft auf der Station sei daher stickig gewesen.

In der Nacht war eines der betroffenen Babys zeitweise auf der Intensivstation behandelt, dann aber in die Neugeborenenabteilung zurückgebracht worden. Kurz darauf verschlechterte sich der Zustand von fünf weiteren Neugeborenen. Alle sechs Babys seien an Beatmungsgeräte angeschlossen worden, jedoch trotz der Bemühungen gestorben, sagte Krankenhausdirektorin Nahida Yasmin. Ermittlungen sollten klären, ob ein technischer Fehler in der Klimaanlage für die Todesfälle verantwortlich ist.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Autofahrerin in Dinslaken erfasst radfahrende Kinder: Zwei Zwölfjährige sterben

Nach einem schweren Verkehrsunfall sind im nordrhein-westfälischen Dinslaken zwei zwölfjährige Radfahrer gestorben. Eine 47-jährige Autofahrerin kam am Mittwochmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und erfasste drei radfahrende Kinder im Alter von jeweils zwölf Jahren, wie die Polizei in Wesel und die Staatsanwaltschaft Duisburg mitteilten. Zwei von ihnen erlagen später ihren Verletzungen.

Duterte soll sich ab November wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten

Der frühere philippinische Präsident Rodrigo Duterte soll sich voraussichtlich ab dem 30. November vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten. Die Vorsitzende Richterin Joanna Korner teilte am Mittwoch mit, sie sei grundsätzlich "bereit" dem entsprechenden Antrag der Anklage stattzugeben. Allerdings solle vorher erneut die Verhandlungsfähigkeit des 81-Jährigen überprüft werden, fügte sie hinzu.

Zwölfjähriger Radfahrer stirbt nach schwerem Verkehrsunfall in Nordrhein-Westfalen

Nach einem schweren Verkehrsunfall im nordrhein-westfälischen Dinslaken ist ein zwölfjähriger Radfahrer ums Leben gekommen. Eine 47-jährige Autofahrerin kam am Mittwochmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und erfasste drei radfahrende Kinder im Alter von jeweils zwölf Jahren, wie die Staatsanwaltschaft Duisburg und Polizei Wesel mitteilten.

"Wir schlagen zurück": Polizei und BSI werden im Cyber-Kampf gestärkt

Die deutschen Sicherheitsbehörden sollen künftig bei Cyberattacken zurückschlagen dürfen. Das Bundeskabinett beschloss dazu am Mittwoch ein Gesetz zur Stärkung der Cybersicherheit. Bundespolizei, Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sollen diesem zufolge Angriffe künftig nicht nur erkennen, sondern auch aktiv gegen Angreifer vorgehen dürfen. "Wir schützen uns und wir schlagen zurück", sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.

Textgröße ändern: