Deutsche Tageszeitung - Mitbewohner in Streit um Lärmbelästigung getötet: Viereinhalb Jahre Haft

Mitbewohner in Streit um Lärmbelästigung getötet: Viereinhalb Jahre Haft


Mitbewohner in Streit um Lärmbelästigung getötet: Viereinhalb Jahre Haft
Mitbewohner in Streit um Lärmbelästigung getötet: Viereinhalb Jahre Haft / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der Tötung eines Mitbewohners in einer Gemeinschaftsunterkunft für Arbeiter in Niedersachsen ist ein Mann zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Oldenburg sprach den 23-Jährigen des Totschlags schuldig, wie eine Sprecherin am Freitag sagte.

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Laut Anklage erstach der Mann den 32-Jährigen mit einem Küchenmesser. Zuvor hatte es Streit wegen Lärmbelästigung gegeben. Das Gericht ging bei der Strafzumessung der Sprecherin zufolge von einem minder schweren Fall aus. So sei der nicht alkoholgewöhnte Angeklagte mit mindestens 1,9 Promille stark betrunken gewesen. Zudem war er wegen Schlafmangels, seines Berufs und der Wohnsituation stark belastet.

Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Prozess, der bereits am Donnerstag zu Ende ging, eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren gefordert. Die Verteidigung plädierte auf eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als vier Jahren.

(M.Travkina--DTZ)

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