Deutsche Tageszeitung - Nach Fund von totem Baby in Renningen: Mutter unter Tötungsverdacht festgenommen

Nach Fund von totem Baby in Renningen: Mutter unter Tötungsverdacht festgenommen


Nach Fund von totem Baby in Renningen: Mutter unter Tötungsverdacht festgenommen

Im Fall des vor einer Woche tot aufgefundenen Säuglings im baden-württembergischen Renningen hat die Polizei die Mutter des Kinds festgenommen. Die 32-Jährige stehe im Verdacht, ihren drei Monate alten Sohn getötet zu haben, teilten die Polizei in Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Freitag mit. Ein Haftrichter erließ demnach Haftbefehl gegen die 32-Jährige, sie kam in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge besteht aufgrund neuer Ergebnisse aus der Obduktion des Leichnams der Verdacht gegen die Mutter. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Die Polizei hatte nach dem Säugling gesucht, nachdem die Mutter angegeben hatte, das Kind sei aus einem Kinderwagen entführt worden. Bei der groß angelegten Fahndung vor rund einer Woche kamen auch ein Polizeihubschrauber, Drohnen und Suchhunde zum Einsatz. Wenig später wurde das tote Kind im Bereich eines Bachs am Ortsrand von Renningen gefunden.

Hinweise auf eine Entführung erhärteten sich im Verlauf der weiteren Ermittlungen nicht. Stattdessen verdichtete sich der Verdacht, dass die 32-Jährige den Leichnam selbst abgelegt haben könnte. Dies hatten Polizei und Staatsanwaltschaft bereits am Mittwoch mitgeteilt - nun erweiterten die Ermittler dies auf den Verdacht eines Tötungsdelikts gegen die Frau.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Zahl der Toten nach Sturzflut am Himalaya erhöht sich auf fast 400

Nach der verheerenden Sturzflut am Himalaya hat sich die Zahl der Toten auf nahezu 400 erhöht. Die nepalesische Polizei erklärte am Donnerstag, 392 Leichen geborgen zu haben. Chinesische Medien gaben die Zahl der Toten mit drei an. Den nepalesischen Behörden zufolge wurden 910 Menschen vermisst, unter ihnen 517 Ausländer. Die chinesischen Behörden geben die Zahl der Vermissten in Tibet mit 558 an, darunter 260 Ausländer.

Zwei Todesopfer an Brandenburger Schule: 19-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

In Brandenburg ist ein 19-Jähriger unter dem dringenden Verdacht festgenommen worden, zwei Menschen an einer Schule getötet zu haben. Die Gewalttat ereignete sich am Donnerstagnachmittag in der Gemeinde Gosen-Neu Zittau an der Landesgrenze zu Berlin, wie die Polizei in Frankfurt an der Oder mitteilte. Am Tatort fanden Beamte die beiden Toten.

"Beziehungstat": 19-Jähriger tötet an Brandenburger Schule zwei Menschen

An einer Schule in Brandenburg soll ein 19-Jähriger zwei Menschen getötet haben. Die Gewalttat ereignete sich am Donnerstagnachmittag in der Gemeinde Gosen-Neu Zittau an der Landesgrenze zu Berlin, wie die Polizei in Frankfurt an der Oder mitteilte. Am Tatort fanden Beamte die beiden Toten.

Medien: Zwei Menschen bei Gewalttat an Brandenburger Schule getötet

An einer Schule in Brandenburg ist am Donnerstag eine Gewalttat verübt worden. Dabei wurden zwei Menschen getötet, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und andere Medien berichteten. Eine Polizeisprecherin in Potsdam bestätigte lediglich, dass eine Gewalttat verübt worden sei und es "vermutlich Verletzte" gebe. Ein Mann sei vorläufig festgenommen worden. Weitere Details zur Tat sowie zum mutmaßlichen Täter und zu möglichen Opfern nannte sie nicht.

Textgröße ändern: