Deutsche Tageszeitung - Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie"

Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie"


Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie"
Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie" / Foto: © AFP

Bei dem Schusswaffenangriff in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade mit sechs Toten hat es sich nach Polizeiangaben um eine "erweiterte Familientragödie" gehandelt. Es gehe "nicht in Richtung Femizid oder auch politischer Hintergrund", sagte ein Polizeisprecher in Lüneburg am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Das Motiv für die Gewalttat liege vielmehr "im Umfeld der Jugendhilfeeinrichtung begründet".

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Die Polizei teilte zugleich mit, dass ein sechster Mensch seinen Verletzungen erlegen sei. Demnach starben fünf Menschen am Tatort und ein weiterer später in einem Krankenhaus. Bei allen Todesopfern handelt es sich demnach um Erwachsene, laut Polizeisprecher Frauen und Männer. Er berichtete zudem von einem Verletzten, dessen Zustand "stabil" sei.

Laut den Ermittlern wurde "ein Haupttäter" festgenommen. Zwei weitere Menschen befänden sich "noch in polizeilichen Maßnahmen", darunter auch eine "weibliche Begleitperson". Ihre Tatbeteiligung sei Gegenstand der Ermittlungen. Für den Abend kündigten die Ermittler eine Pressekonferenz in Stade an, an der auch Landesinnenministerin Daniela Behrens (SPD) teilnehmen soll.

(M.Travkina--DTZ)

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