Deutsche Tageszeitung - Zwei Tote bei Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt - 62-Jährige festgenommen

Zwei Tote bei Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt - 62-Jährige festgenommen


Zwei Tote bei Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt - 62-Jährige festgenommen
Zwei Tote bei Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt - 62-Jährige festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Brand eines Pflegeheims in Sachsen-Anhalt sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Zehn weitere Menschen wurden verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau am Dienstag mitteilten. Drei von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Eine 62 Jahre alte Bewohnerin wurde vorläufig festgenommen. Sie soll den Brand verursacht haben. Gegen sie wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt.

Textgröße ändern:

Eine Vorführung vor einem Haftrichter wurde für Mittwoch angesetzt. Den Ermittlungen zufolge war das Feuer am Montagabend in einem Zimmer im ersten Stock der Einrichtung in Köthen ausgebrochen.

Bei den Toten handelt es sich um eine 72-Jährige und einen 84-Jährigen. Während die Frau tot in ihrem Zimmer gefunden wurde, konnte der 84-Jährige zunächst aus dem Pflegeheim gebracht werden, starb jedoch kurze Zeit später an einer Rauchvergiftung.

Zu den Verletzten zählten auch zwei Mitarbeiterinnen des Pflegeheims. Die Einsatzkräfte brachten rund 50 Menschen in Sicherheit. Die Patienten wurden in umliegenden Pflegeheimen untergebracht.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya wird in Nepal und Tibet nach mehr als 1300 Vermissten gesucht: Die Katastrophe, die nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS wohl durch einen Gletscherabbruch am Mittwoch ausgelöst worden war, zerstörte ganze Ortschaften. Bis Donnerstag wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. Unter den Vermissten sind nach offiziellen Angaben hunderte ausländische Touristen.

Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und dem Autonomen Gebiet Tibet in China werden in Nepal nach Behördenangaben noch 823 Menschen vermisst. Darunter seien mindestens 579 Touristen aus dem In- und Ausland, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag mit. Bisher wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. In Tibet werden nach chinesischen Angaben bisher noch 558 Menschen vermisst.

US-Erdbebenwarte: Verheerende Sturzflut in Nepal durch Gletscherabbruch ausgelöst

Die verheerende Sturzflut in Nepal ist nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS von einem Gletscherabbruch ausgelöst worden. Die USGS, die zunächst ein Erdbeben als Ursache für das Unglück vermutet hatte, erklärte am Donnerstag, die gemessene seismische Aktivität sei auf die abgehende Eis- und Gerölllawine zurückzuführen gewesen.

Verheerende Sturzflut: Mindestens 160 Tote und hunderte Vermisste in Nepal und Tibet

Verheerende Sturzflut in Nepal: Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind in dem Himalaya-Staat am Mittwoch mindestens 157 Menschen ums Leben gekommen. Zusammen mit von den chinesischen Behörden gemeldeten drei Toten im an Nepal angrenzenden Tibet starben mindestens 160 Menschen infolge der Katastrophe. Mehrere hundert Menschen wurden noch vermisst, darunter zahlreiche Ausländer.

Textgröße ändern: