Deutsche Tageszeitung - Mehrere Festnahmen bei Drogenrazzia in Deutschland und Niederlanden

Mehrere Festnahmen bei Drogenrazzia in Deutschland und Niederlanden


Mehrere Festnahmen bei Drogenrazzia in Deutschland und Niederlanden
Mehrere Festnahmen bei Drogenrazzia in Deutschland und Niederlanden / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Drogenrazzia in Deutschland und den Niederlanden sind mehrere Menschen festgenommen worden. Sie sollen zu einer mutmaßlich international agierenden Bande gehören, wie die Staatsanwaltschaft Krefeld, die Polizei Mönchengladbach und die EU-Polizeibehörde Europol am Mittwoch mitteilten. Neun Tatverdächtigen wird vorgeworfen, mehrere Amphetaminlabore betrieben zu haben.

Textgröße ändern:

Außerdem sollen sie seit dem vergangenen Jahr Tonnen von Grundstoffen für die illegale Herstellung von Amphetamin beschafft haben. Polizisten aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden durchsuchten den Angaben nach am frühen Morgen zehn Objekte in Deutschland und drei in den Niederlanden.

Dabei handelte es sich um Wohnungen und mögliche Produktionsstätten, darunter zwei Lagerhallen in den Orten Kaldenkirchen und Niederkrüchten. Einsatzkräfte von Europol und dem Landeskriminalamt sowie der Feuerwehr waren zur Unterstützung dabei. Es seien viele Beweismittel beschlagnahmt worden, hieß es, die nun ausgewertet würden.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

14 Festnahmen und 50 Millionen beschlagnahmt: Razzia gegen Banden

Im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität und Rockerbanden sind am Mittwoch mehr als tausend Einsatzkräfte gegen ein deutschland- und europaweit tätiges kriminelles Netzwerk vorgegangen. Bei den Razzien gegen insgesamt 71 Beschuldigte sollten 14 Haftbefehle vollstreckt und fast 50 Millionen Euro beschlagnahmt werden, teilte die federführende Staatsanwaltschaft Duisburg mit.

US-Justiz erhebt Anklage gegen von ICE-Mitarbeitern angeschossenen Venezolaner

Die US-Justiz hat Anklage gegen einen Venezolaner erhoben, der im Bundesstaat Texas von einem Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE angeschossen worden war. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, werden dem Mann Körperverletzung und weitere Straftaten zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung drohen ihm 20 Jahre Haft.

Urteil gegen deutsche Person Maja T. in Berufungsverfahren in Ungarn erwartet

In Budapest soll am Mittwoch ein Urteil im Berufungsverfahren gegen die deutsche Person Maja T. fallen, die im Februar zu acht Jahren Haft verurteilt worden war. Ein Gericht befand T. für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung legten Berufung ein.

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Textgröße ändern: