Deutsche Tageszeitung - Dresden: Polizei schießt auf bewaffneten Mann

Dresden: Polizei schießt auf bewaffneten Mann


Dresden: Polizei schießt auf bewaffneten Mann
Dresden: Polizei schießt auf bewaffneten Mann / Foto: © AFP/Archiv

Ein bewaffneter Mann ist in Dresden von der Polizei angeschossen worden. Zeugen alarmierten am Mittwochmorgen die Rettungskräfte, weil der 41-Jährige mit einer Art Muskete auf Menschen zielte und dann in einen Einkaufsmarkt ging, wie die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Beamten trafen vor dem Laden auf den bewaffneten Mann. Als er die Waffe auf die Polizisten abfeuerte, machten diese von ihren Dienstwaffen Gebrauch. Daraufhin rief der Mann, der den Angaben zufolge türkischer Staatsbürger ist, einen islamischen Glaubensspruch.

Nach der Erstversorgung durch die Beamten wurde der 41-Jährige vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Verletzte gab es nicht. Ob die Waffe des Mannes scharf war, wird laut Polizei nun untersucht. Im Rahmen der Ermittlungen wird auch die Rechtmäßigkeit des Dienstwaffengebrauchs überprüft.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Nordrhein-Westfalen: 50-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung mit Skatern

In Nordrhein-Westfalen ist ein Mann nach einer Auseinandersetzung mit zwei Skatern verstorben. Der 50-Jährige sei in der Nacht zum Mittwoch mit den beiden bislang Unbekannten in Beckum in Streit geraten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Münster mit. Laut Zeugen entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf der der 50-Jährige zu Boden ging.

Waldbrand südlich von Paris eingedämmt - Mehrere Verdächtige in Gewahrsam

Der Waldbrand in der grünen Lunge von Paris ist eingedämmt. Etwa 800 Feuerwehrleute waren nach Behördenangaben am Mittwoch noch im Einsatz, um das Feuer im Wald von Fontainebleau südlich von Paris weiter einzudämmen. Am Dienstagabend wurde ein Mann gefasst, der offenbar ein weiteres Feuer in der Region legen wollte. Die französische Umweltministerin Monique Barbut äußerte sich besorgt über die außergewöhnlich frühe und intensive Trockenheit im Land.

Lebensgefährtin an Weihachten zu Tode geprügelt: Lange Haftstrafe für Brandenburger

Weil er seine Lebensgefährtin an Weihnachten zu Tode geprügelt haben soll, ist ein 53-jähriger Mann in Brandenburg zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Potsdam sprach ihn am Mittwoch des Totschlags schuldig, wie eine Sprecherin in der Landeshauptstadt mitteilte.

Bilanz von Waldbrand in Andalusien: Zwölf der 13 Todesopfer stammten aus dem Ausland

Sieben Todesopfer aus Großbritannien, drei aus Belgien und jeweils eines aus Frankreich, den USA und Spanien - das ist die Opferbilanz des verheerenden Waldbrands in Andalusien. Die spanischen Behörden gaben am Dienstagabend die Identität aller Todesopfer bekannt. In dem Brandgebiet waren zwölf bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leichen gefunden worden, bei dem 13. Opfer handelt es sich um eine 93-jährige Britin, die am Sonntag im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag.

Textgröße ändern: