Deutsche Tageszeitung - Mann bei bewaffnetem Banküberfall mit Messer in Regensburg getötet

Mann bei bewaffnetem Banküberfall mit Messer in Regensburg getötet


Mann bei bewaffnetem Banküberfall mit Messer in Regensburg getötet

Bei einem Messerangriff in einer Bank in Regensburg ist ein Mensch getötet worden. Der von dem 20 Jahre alten Angreifer am Donnerstag lebensgefährlich verletzte Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der Täter konnte etwa drei Stunden nach der Tat festgenommen werden, er blieb bei dem Zugriff unverletzt. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sprach den Angehörigen des Opfers sein Mitgefühl aus.

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Zu dem Überfall kam es am Donnerstagnachmittag in einer im Rennweg im Regensburger Westen gelegenen Bank. Die Lage vor Ort blieb nach dem Überfall lange unübersichtlich. So war zunächst unklar, wie viele Menschen sich nach der Attacke noch in der Bank befanden. Die Polizei machte keine Angaben zur Identität des Getöteten. Auch ließ die Polizei zunächst offen, ob der Mann die Bank ausrauben wollte oder Menschen in der Bank.

Polizeisprecher wiesen auf AFP-Anfrage Medienberichte zurück, wonach es sich bei der Tat um eine Geiselnahme handelte. Dies sei nicht zutreffend. Spezialkräfte der Polizei brachten zwei Menschen aus dem Bankgebäude. Diese scheinen aber nicht in der Gewalt des Angreifers gewesen zu sein.

Bei dem Täter soll es sich um einen Einzeltäter handeln. Gegen den deutschen Staatsangehörigen werde wegen eines vollendeten Tötungsdelikts sowie wegen des Verdachts eines Raubüberfalls ermittelt.

Die Polizei war nach eigenen Angaben mit einem Großaufgebot vor Ort, darunter auch mit Spezialkräften. Die Bevölkerung wurde während des Einsatzes dringend gebeten, das Gebiet rund um die Bank zu meiden. Auch nach der Festnahme des Tatverdächtigen dauerten die polizeilichen Maßnahmen vor Ort noch an. So sollte das Gebäude weiter abgesucht werden.

Bayerns Innenminister Herrmann kondolierte den Angehörigen des getöteten Mannes. "Er ist das Opfer eines brutalen, unvermittelten Angriffs und hatte offensichtlich keine Chance", erklärte Herrmann mit Blick auf das Opfer. "Ich bin mit meinen Gedanken bei seiner Familie und den Angehörigen."

Herrmann dankte außerdem der Regensburger Polizei und dem Spezialeinsatzkommando. "Sowohl bei der Evakuierung der beiden verbliebenen Zeugen aus der Bank als auch bei der Festnahme des Täters gab es keine weiteren Verletzten durch Gewalteinwirkung", erklärte er und nannte den Einsatz "professionell und präzise".

(G.Khurtin--DTZ)

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