Deutsche Tageszeitung - Mann in Sächsischer Schweiz bei Unwetter von Baum erschlagen

Mann in Sächsischer Schweiz bei Unwetter von Baum erschlagen


Mann in Sächsischer Schweiz bei Unwetter von Baum erschlagen
Mann in Sächsischer Schweiz bei Unwetter von Baum erschlagen / Foto: © AFP

Im Nationalpark Sächsische Schweiz ist am Freitagabend ein 28-jähriger Mann bei einem Unwetter von einem Baum erschlagen worden. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden am Samstag auf Anfrage mitteilte, wurden 13 weitere Menschen verletzt. Zu dieser Zeit gab es in dem Gebiet ein schweres Gewitter.

Textgröße ändern:

Der Vorfall ereignete sich demnach gegen 18.00 Uhr. Der Mann sei dort auf einem Wanderweg von Rathen im Landkreis Sächsische Schweiz / Osterzgebirge in Richtung Bastei unterwegs gewesen. Weitere Verletzte gab es offensichtlich vor allem durch während des Unwetters abgerissene Äste. Drei Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden, zehn wurden ambulant behandelt.

Das gesamte Gebiet sei weiträumig abgesperrt worden, sagte der Polizeisprecher. Die Wege dort seien nicht mehr begehbar. Die Ermittlungen zum Ablauf der Ereignisse dauerten am Samstag weiter an. Besonders die genauen Umstände des Todesfalls wurden untersucht. Der Spielbetrieb auf der Felsenbühne Rathen wurde eingestellt.

Ein Sprecher der integrierten Rettungsleitstelle Dresden sagte dem Sender MDR, insgesamt seien 40 Menschen aus dem Gefahrengebiet herausgebracht worden. Dort seien viele Bäume "bei massivem Windbruch" umgestürzt, als sich das Unwetter binnen Minuten entladen habe. Rettungskräfte suchten demnach bis zum späten Abend nach möglichen weiteren betroffenen Menschen, es sei jedoch niemand mehr vermisst worden.

"Für uns ist das schwer in Worte zu fassen. Der Spielbetrieb am Wochenende ist abgesagt", sagte die kaufmännische Geschäftsführerin, Artemis Willms, dem MDR. Es gebe ein Betretungsverbot der Felsenbühne, weil auch dort viele Bäume umgestürzt seien. Eigentlich hätte auf der Bühne am Freitagabend um 19.00 Uhr eine Aufführung stattfinden sollen.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen

Bei einer Freiluftmesse im Herzen von Paris haben am Samstag hunderttausende Menschen an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Nach Schätzungen des Vatikans versammelten sich etwa 800.000 Menschen zu der Messe im Zentrum der französischen Hauptstadt. Zuvor war der Papst im Papamobil über die Champs-Elysées gefahren, wo er von zahlreichen Gläubigen bejubelt wurde.

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Textgröße ändern: