Deutsche Tageszeitung - Nach CSD-Anschlag: Neuer Baum und Regenbogenbank in Berliner Tiergarten

Nach CSD-Anschlag: Neuer Baum und Regenbogenbank in Berliner Tiergarten


Nach CSD-Anschlag: Neuer Baum und Regenbogenbank in Berliner Tiergarten
Nach CSD-Anschlag: Neuer Baum und Regenbogenbank in Berliner Tiergarten / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) wird am Donnerstag am Ort des Geschehens im Tiergarten ein neuer Baum gepflanzt. Er soll den Baum ersetzen, der nach dem Anschlag gefällt werden musste, wie der Bezirk Mitte am Mittwoch mitteilte. Der Ahornbaum soll mit einem Metallgitter geschützt werden, so dass persönliche Botschaften angebracht werden können, ohne die Pflanze zu beschädigen.

Textgröße ändern:

Neben dem Baum stellt das Bezirksamt eigenen Angaben zufolge eine Bank in Regenbogenfarben auf. "Sie soll zum Innehalten, Verweilen und zur stillen Anteilnahme einladen und zugleich die Solidarität mit der queeren Community sowie das gemeinsame Eintreten für eine offene und demokratische Gesellschaft zum Ausdruck bringen", hieß es.

Am 25. Juli hatte ein 21-Jähriger am Rande der Demonstration zum CSD einen Lieferwagen in eine Menschenmenge gesteuert und anschließend weitere Opfer mit einer Stichwaffe attackiert. Eine Frau aus Polen wurde getötet, 31 weitere Menschen wurden verletzt. Die Fahrt endete an einem Baum im Tiergarten. Der Attentäter wurde einen Tag später bei einem Polizeieinsatz erschossen.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Verdacht auf illegales Rennen: Zwei Tote nach Motorrad-Unfall in Köln

Mutmaßlich bei einem illegalen Rennen sind in Köln in der Nacht zu Sonntag ein Motorradfahrer und sein Beifahrer ums Leben gekommen. Der Fahrer eines zweiten Motorrads kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, wie die Polizei in der Domstadt mitteilte. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein.

Amtsantritt von Kolumbiens Staatschef De la Espriella von Gewalt überschattet

Der Amtsantritt von Kolumbiens Staatschef Abelardo de la Espriella ist am Wochenende von Gewalt überschattet worden. Einen Tag nach der Vereidigung des rechten Hardliners wurden am Samstag an verschiedenen Orten des südamerikanischen Landes zwei Bombenanschläge verübt, wie die Armee mitteilte. Für einen der Anschläge machte das Militär abtrünnige Guerillakämpfer verantwortlich. De la Espriella verurteilte die Anschläge scharf. Zuvor hatte er seine Absicht bekräftigt, wieder für "Ordnung" zu sorgen.

Taifun "Dolphin": Flugausfälle, Evakuierung und höchste Warnstufe in China

China rüstet sich für Taifun "Dolphin": Vor der für Sonntagabend oder Montagmorgen erwarteten Ankunft im dicht besiedelten Osten des Landes sind bereits mehr als 1000 Flüge gestrichen worden, zehntausende Menschen wurden evakuiert. Chinas Nationales Meteorologisches Zentrum gab am Sonntag eine Taifun-Warnung der höchsten Stufe heraus. "Dolphin" hatte in den vergangenen Tagen bereits heftigen Regen und starke Winde über die japanische Insel Okinawa gebracht, sieben Menschen wurden verletzt.

Ätna auf Sizilien ausgebrochen - Flugverkehr in Catania zeitweise eingeschränkt

Mitten in der Urlaubszeit ist der Vulkan Ätna auf Sizilien ausgebrochen. Der größte aktive Vulkan Europas stieß am Samstag eine riesige Wolke aus Rauch und Asche aus. Am nahegelegenen Flughafen Catania wurde der Flugverkehr eingeschränkt, alle Ankünfte wurden zeitweise gestrichen. Erst am späten Nachmittag durften wieder Flugzeuge landen.

Textgröße ändern: