Deutsche Tageszeitung - Frau aus Berliner Kleingartenvorstand soll fast eine Million Euro veruntreut haben

Frau aus Berliner Kleingartenvorstand soll fast eine Million Euro veruntreut haben


Frau aus Berliner Kleingartenvorstand soll fast eine Million Euro veruntreut haben
Frau aus Berliner Kleingartenvorstand soll fast eine Million Euro veruntreut haben / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der mutmaßlichen Veruntreuung von fast einer Million Euro bei einem Berliner Kleingartenverband hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine 55-Jährige erhoben. Die Frau, die in dem Verband für die Finanzen zuständig war, soll die Gelder abgezweigt und auf ihr eigenes Konto beziehungsweise die Konten ihres Mannes und ihrer Tochter transferiert haben, wie die Anklagebehörde am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die beiden sind wegen Beihilfe angeklagt.

Textgröße ändern:

Der Verband agiert als Zwischenpächter für mehrere Kleingartenvereine. 2023 meldete er Insolvenz wegen zu hoher Personalkosten an. Laut Staatsanwaltschaft waren Ehemann und Tochter der Hauptverdächtigen zum Tatzeitpunkt bei dem Verband angestellt, zumindest die Tochter allerdings zeitweise nur zum Schein. Das Landgericht Berlin I muss nun über die Prozesseröffnung entscheiden.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Textgröße ändern: