Deutsche Tageszeitung - Diebe erbeuten in Frankreich Pokémon-Karten in Wert von 80.000 Euro

Diebe erbeuten in Frankreich Pokémon-Karten in Wert von 80.000 Euro


Diebe erbeuten in Frankreich Pokémon-Karten in Wert von 80.000 Euro
Diebe erbeuten in Frankreich Pokémon-Karten in Wert von 80.000 Euro / Foto: © AFP

Bei einem Einbruch in ein Geschäft im Osten Frankreichs sind nach Angaben des Inhabers Pokémon-Karten im Wert von geschätzt 80.000 Euro gestohlen worden. Die Einbrecher hätten den auf Sammelkarten spezialisierten Laden "Smogtrade" in der Stadt Bourgoin-Jallieu in der Nacht zum Donnerstag aufgebrochen und "mehrere hundert" Karten entwendet, bevor sie wegen des Alarms mit einem Auto geflohen seien, sagte der Händler, der ungenannt bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern:

Die Sammelkarten mit den kleinen japanischen Monstern haben sich in den vergangenen Jahren zur begehrten Beute für Kriminelle entwickelt. 2024 wurden in der französischen Stadt Rennes drei Männer zu Haftstrafen verurteilt, weil sie bei einem Raubüberfall zehntausende Karten im Wert von geschätzt 100.000 Euro erbeutet und später verkauft hatten. Im vergangenen Januar wurden in Großbritannien Karten im Wert von umgerechnet etwa 87.000 Euro bei einem Einbruch erbeutet.

Im Februar erzielte eine seltene Pokémon-Karte mit der berühmte gelben Pikachu-Gestalt bei einer Versteigerung in den USA den Rekordpreis von umgerechnet 14,3 Millionen Euro.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: