Deutsche Tageszeitung - Leiche von drittem Todesopfer nach Sturzflut im Grand Canyon geborgen

Leiche von drittem Todesopfer nach Sturzflut im Grand Canyon geborgen


Leiche von drittem Todesopfer nach Sturzflut im Grand Canyon geborgen
Leiche von drittem Todesopfer nach Sturzflut im Grand Canyon geborgen / Foto: © AFP/Archiv

Rund drei Wochen nach einer Sturzflut im bei Touristen beliebten Grand Canyon in den USA ist ein drittes Todesopfer geborgen worden. Die Leiche ihres Mannes Tim sei von Rangern des Grand-Canyon-Nationalparks gefunden worden, schrieb Carrie Smith am Donnerstag im Onlinedienst Facebook.

Textgröße ändern:

Nach heftigen Regenfällen hatte eine plötzliche Sturzflut Ende August zahlreiche Wanderer im Gebiet des Grand Canyon überrascht, Zeltplätze überflutet und einen beliebten Wanderweg in einen rauschenden Strom aus Wasser, Geröll und Schlamm verwandelt. Mehr als 80 Menschen wurden aus der Schlucht gerettet. Bereits kurz nach der Sturzflut waren die Leichen von Smiths beiden Wander-Begleitern geborgen worden.

Der Grand Canyon gilt als eines der größten Naturwunder der Erde. Er entstand, indem der Colorado River über Millionen von Jahren Schicht um Schicht Sandstein abtrug und so eine tiefe Schlucht bildete. Im vergangenen Jahr besuchten fast fünf Millionen Menschen den Nationalpark. Im Norden des US-Bundesstaats Arizona, in dem der Grand Canyon liegt, kommt es wegen der spärlichen Vegetation und trockener Böden häufig zu plötzlichen Sturzfluten.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Fehlende Briefwahlstimmen: Ermittlungen gegen Bürgermeisterkandidaten eingestellt

Nach Unstimmigkeiten bei der Bürgermeisterwahl im brandenburgischen Strausberg sind die Ermittlungen gegen einen früheren Bürgermeisterkandidaten eingestellt worden. Es gibt keinen hinreichenden Tatverdacht, wie die Staatsanwaltschaft in Frankfurt an der Oder am Freitag mitteilte. Die Bürgermeisterwahl in der Stadt war im Februar annulliert worden. An diesem Sonntag wird sie wiederholt.

E-Bike-Fahrer stirbt in Thüringen bei Unfall mit Polizeiauto

Ein E-Bike-Fahrer ist in Thüringen bei einem Unfall mit einem Polizeiauto gestorben. Der 35-Jährige erlag seinen Verletzungen, wie die Autobahnpolizeiinspektion Thüringen am Freitag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Donnerstagabend auf einer Kreisstraße zwischen Heringen/Helme und Uthleben im Landkreis Nordhausen.

"NYT"-Klage gegen KI-Firmen: Nutzung von Artikeln "unfassbarer Diebstahl"

Die unbefugte Nutzung von Millionen von Artikeln der "New York Times" zur Entwicklung der KI-Modelle des US-Unternehmens OpenAI kam laut einer internen Mitteilung eines führenden Microsoft-Mitarbeiters einem "unfassbaren Diebstahl von beispiellosem Ausmaß" gleich. Wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsdokument hervorgeht, bezeichnete der führende Microsoft-Mitarbeiter Brent Hect den Vorgang zudem als möglicherweise "größten Diebstahl von Arbeitsleistung in der Geschichte der Menschheit".

UNO: Weniger Migranten erreichen Europa über das Meer - doch mehr sterben beim Versuch

In diesem Jahr haben nach UN-Angaben bisher weniger Flüchtlinge und Migranten die Bootsüberfahrt nach Europa versucht, auf dem gefährlichen Seeweg sind aber mehr Menschen ums Leben gekommen. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) gab die Zahl der Flüchtlinge per Boot bis Mitte September am Donnerstag mit 60.000 an - das entspricht einem Rückgang von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Doch starben demnach 2292 Menschen bei der Überfahrt, im Vorjahr waren es 1999 gewesen.

Textgröße ändern: