Deutsche Tageszeitung - Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht

Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht


Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht
Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht / Foto: © AFP/Archiv

Nach der Räumung eines Paketzustellzentrums in Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Quecksilberverdachts ist das Gebäude im Ort Leizen zunächst weiter gesperrt geblieben. Spezialkräfte der Feuerwehr nahmen Proben eines möglicherweise gefährlichen Stoffs, wie die Polizei in Rostock am Mittwoch mitteilte. Die Proben seien zur Untersuchung in ein Labor nach Hamburg gebracht worden, das mit der Analyse begonnen habe.

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Bis zu einem belastbaren Ergebnis können zwei Tage vergehen, wie die Polizei ausführte. Eine Paketzustellerin hatte sich wegen körperlicher Beschwerden, die einer Vergiftungserscheinung ähnelten, an die Einsatzkräfte gewandt. Die Beschwerden könnten nach Angaben der 50-Jährigen im Zusammenhang mit einer Flüssigkeit stehen, mit der sie am Freitag in Kontakt gekommen sei.

Die Polizei räumte das Zustellzentrum. Die Wohnung der Frau sei ebenfalls gesichert worden, teilte sie mit. Die Paketzustellerin wurde vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht, konnte dieses aber inzwischen wieder verlassen.

Geprüft wurde ein möglicher Zusammenhang mit einem Vorfall in Neustadt-Glewe, wo in der vergangenen Woche zwei Frauen durch Quecksilber Vergiftungen erlitten hatten. Das Quecksilber befand sich in einer Blumenlieferung.

(N.Loginovsky--DTZ)

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