Deutsche Tageszeitung - Bundeszentrale warnt zum Weltkrebstag vor Risiken durch Rauchen und Alkohol

Bundeszentrale warnt zum Weltkrebstag vor Risiken durch Rauchen und Alkohol


Bundeszentrale warnt zum Weltkrebstag vor Risiken durch Rauchen und Alkohol
Bundeszentrale warnt zum Weltkrebstag vor Risiken durch Rauchen und Alkohol

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragte Burkhard Blienert (SPD) haben anlässlich des Weltkrebstags vor den Risiken durch Rauchen und Alkohol gewarnt. Rauchen sei der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für die Entstehung von Krebs, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung. Im Jahr 2020 waren die vielfach durch Rauchen hervorgerufenen Krebserkrankungen der Atemwege demnach die häufigste tödliche Krebsart in Deutschland - mehr als 46.000 Menschen verstarben daran.

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Auch Alkohol kann Krebs auslösen. Mehr als 20.000 Krebserkrankungen jährlich sind in Deutschland auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen. Besonders gefährdet, an Krebs zu erkranken, sind Raucherinnen und Raucher, die gleichzeitig Alkohol trinken. Die Kombination von Alkoholkonsum und Rauchen verursacht insbesondere Krebserkrankungen der oberen Atemwege und des oberen Verdauungstraktes, wie Mundhöhlen-, Rachen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs.

Blienert verwies auf das in der Koalition vereinbarte Ziel zu mehr Prävention vor allem für Kinder, Jugendliche und Schwangere sowie die geplanten restriktiveren Maßnahmen bei Werbung und Sponsoring. "Das sind wichtige Vorhaben im Sinne des Jugend- und Gesundheitsschutzes, denen wir in dieser Legislatur nachkommen müssen." Der Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Martin Dietrich, erklärte, Nichtrauchen und der Verzicht auf Alkohol seien "die beste Wahl, um einer Krebserkrankung vorzubeugen".

Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto "Versorgungslücken schließen". Die Kampagne der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) zielt darauf ab, grundsätzliche Lücken in der Krebsversorgung weltweit zu beseitigen und für alle den gleichen Zugang zu Vorsorge und Behandlung zu schaffen.

(M.Dylatov--DTZ)

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