Deutsche Tageszeitung - Norwegens Königin Sonja nach Herzschrittmacher-OP aus Krankenhaus entlassen

Norwegens Königin Sonja nach Herzschrittmacher-OP aus Krankenhaus entlassen


Norwegens Königin Sonja nach Herzschrittmacher-OP aus Krankenhaus entlassen
Norwegens Königin Sonja nach Herzschrittmacher-OP aus Krankenhaus entlassen / Foto: © NTB/AFP

Die norwegische Königin Sonja ist nur einen Tag nach ihrer Herzschrittmacher-OP aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie der Königspalast in Oslo am Freitag mitteilte, war der Eingriff am Donnerstag "erfolgreich" verlaufen. "Der Königin geht es gut", erklärte der Palast. Die 87-jährige Frau von König Harald V. sei aber noch bis Freitag kommender Woche krankgeschrieben.

Textgröße ändern:

Königin Sonja war am Wochenende nach einem Skiausflug wegen Herzrhythmusstörungen kurzzeitig in Lillehammer ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Herzschrittmacher wurde ihr nun in einem Krankenhaus in Oslo eingesetzt.

König Harald V. war bereits im vergangenen März ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Der 87-Jährige ist seit 1991 König von Norwegen und derzeit der älteste amtierende Monarch Europas.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Zahl der Herzinfarkte sinkt - Bei Frauen oft spät erkannt

Die Zahl der Herzinfarkte in Deutschland sinkt. Der Anteil betroffener Männer ging zwischen 2014 und 2024 um 18,5 Prozent zurück, wie die Krankenkasse KKH am Mittwoch in Hannover mitteilte. Bei den Frauen war der Rückgang mit 13,7 Prozent etwas geringer - bei ihnen würden Herzinfarkte häufig erst spät erkannt und Warnsignale fehlgedeutet, warnte die KKH.

Umfrage: Vier von Fünf finden Vorsorge wichtig – doch nur jeder Zweite geht hin

Vier von fünf Versicherten halten Gesundheitsvorsorge für wichtig, doch nur knapp jeder zweite geht auch regelmäßig zu Untersuchungen. Das zeigt eine Umfrage des Instituts Yougov im Auftrag des Ärzteportals Doctolib, deren Ergebnisse der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorlagen. Die Studie spricht von einem "Präventions-Paradox".

Gesetzlich Versicherte müssen im Schnitt 42 Tage auf Facharzttermin warten

Gesetzlich Versicherte mussten 2024 länger auf einen Facharzttermin warten als noch vor einigen Jahren. Das geht aus Antworten des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, die der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe) vorlag. Laut einer Versichertenbefragung, auf die sich die Bundesregierung beruft, betrug die Wartezeit im Jahr 2024 im Schnitt 42 Tage. Zum Vergleich: 2019 waren es noch 33 Tage.

Zahnarzt-Kosten: Vorstoß von CDU-Wirtschaftsrat stößt auch in Union auf Ablehnung

Mit seinem Vorschlag, Zahnarzt-Behandlungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen, stößt der Wirtschaftsrat der CDU auch innerhalb der Partei auf breite Kritik. Vor den anstehenden Landtagswahlen warnten führende CDU-Politiker davor, die Bürgerinnen und Bürger mit derartigen Forderungen zu vergraulen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erteilte dem Vorstoß des CDU-nahen Unternehmerverbandes eine kategorische Absage.

Textgröße ändern: