Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Deutsche führen Schlafprobleme vor allem auf Stress zurück

Umfrage: Deutsche führen Schlafprobleme vor allem auf Stress zurück


Umfrage: Deutsche führen Schlafprobleme vor allem auf Stress zurück
Umfrage: Deutsche führen Schlafprobleme vor allem auf Stress zurück / Foto: © AFP/Archiv

In Deutschland leiden sechs von zehn Menschen laut einer Umfrage unter Schlafproblemen. Vor allem Stress hindert die Menschen am Ein- und Durchschlafen, wie eine Yougov-Befragung im Auftrag des Onlinehändlers Galaxus ergab, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag.

Textgröße ändern:

Befragt wurden im Januar insgesamt 2134 Teilnehmer in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. In Deutschland gaben demnach rund 41 Prozent an, in der Regel gut zu schlafen. Die restlichen 60 Prozent haben Schlafprobleme, wobei Durchschlafstörungen am häufigsten vorkommen (38 Prozent). Rund jeder fünfte Deutsche (22 Prozent) hat Schwierigkeiten beim Einschlafen. Damit liegt die Bundesrepublik etwa im Schnitt aller in die Befragung einbezogenen Länder.

39 Prozent der befragten Bundesbürger machen Stress für ihre Schlafprobleme verantwortlich - im Schnitt der fünf europäischen Länder sind das sogar 46 Prozent. Ein unregelmäßiger Schlafrhythmus (35 Prozent) oder gesundheitliche Probleme (26 Prozent) wie Schlafapnoe werden in Deutschland als weitere Gründe genannt.

Für guten Schlaf setzen insgesamt zwei Drittel der Befragten auf bestimmte Rituale. Während beispielsweise die Schweizer vor allem feste Schlafzeiten einhalten, greifen die Deutschen gern zum Buch und hören einen Podcast oder Musik (28 Prozent). Ebenfalls 28 Prozent der Deutschen setzen auf feste Schlafzeiten, etwa jeder Zehnte (elf Prozent) reduziert seine Bildschirmzeit.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

"Zusätzliche Belastung": Getränkehersteller gegen geplante Zuckersteuer

Mehr als 300 Unternehmen der Getränkewirtschaft in Deutschland haben sich in einem gemeinsamen offenen Brief gegen eine von der Regierung geplante Zuckersteuer ausgesprochen. Sie warnen darin vor der "zusätzlichen Belastung" für Unternehmen und für Verbraucher und argumentieren, für die Wirksamkeit einer solchen Steuer "fehlen die Belege". Außerdem habe die Branche auf Eigeninitiative den Zuckergehalt marktrelevanter Erfrischungsgetränke seit 2018 um rund 15 Prozent gesenkt.

Hausärzte werfen Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vor

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat der Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vorgeworfen. "Die Bundesregierung lässt die Praxen beim Hitzeschutz im Stich", sagte die Verbandsvorsitzende Nicola Buhlinger-Göpfarth den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Den jahrelangen Ankündigungen, man werde das Thema Hitzeschutz endlich priorisieren, sind keine Taten gefolgt."

Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Suizidprävention bundesweit stärken. Die dafür zuständigen Länder und Kommunen sollten besser unterstützt werden, heißt es in einem Gesetzentwurf, dessen Inhalte AFP am Freitag in Berlin in Auszügen vorlagen. Darin ist unter anderem die Schaffung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention" geplant. Mehrere Verbände drängten auf eine bundesweit einheitliche Krisendienst-Rufnummer.

Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser

Angesichts anhaltend hoher Temperaturen hat der Ärzteverband Marburger Bund einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser gefordert. "Die allermeisten Bereiche vom Krankenhaus sind nicht klimatisiert", sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Klare Vorgaben gebe es nur für den Operationsbereich und für die Radiologie. Nur ein Drittel der Häuser habe klimatisierte Patientenzimmer.

Textgröße ändern: