Deutsche Tageszeitung - RKI: Vier Beschäftigte an Frankfurter Flughafen an Malaria erkrankt

RKI: Vier Beschäftigte an Frankfurter Flughafen an Malaria erkrankt


RKI: Vier Beschäftigte an Frankfurter Flughafen an Malaria erkrankt
RKI: Vier Beschäftigte an Frankfurter Flughafen an Malaria erkrankt / Foto: © AFP/Archiv

Am Frankfurter Flughafen sind vier Beschäftigte an Malaria erkrankt. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag in Berlin mitteilte, ist davon auszugehen, dass die Infektionen von einer per Flug importierten Anophelesmücke stammen. Der Fall sei insofern besonders, als das in Deutschland fast ausschließlich Fernreisende von Malaria betroffen seien, die im Ausland infiziert wurden.

Textgröße ändern:

Eine sogenannte Flughafenmalaria ist laut RKI ein seltenes Ereignis in Deutschland. Für die Betroffenen könne das eine späte Diagnose bedeuten, weil Malaria häufig mit Reisenden in Verbindung gebracht werde. Eine späte Diagnose erhöhe allerdings auch das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Das RKI appellierte daher an die Ärzteschaft, besonders im Sommer auch eine seltene Flughafenmalaria als Diagnose in Betracht zu ziehen, sofern die Patientinnen und Patienten an Flughäfen mit interkontinentalen Verbindungen oder in deren Umgebung arbeiten.

Der letzte Fall einer Flughafenmalaria war laut RKI 2023 in Deutschland dokumentiert worden. Damals war ebenfalls der Frankfurter Flughafen betroffen. Die aktuellen Infektionen werden vom Gesundheitsamt in Frankfurt untersucht.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Sohn: Krebs von Ex-Präsident Biden hat sich ausgebreitet und Metastasen gebildet

Die Krebserkrankung des früheren US-Präsidenten Joe Biden hat sich nach Angaben seines Sohns verschlimmert. "Der Krebs hat sich ausgebreitet, er hat Metastasen in seinen Knochen und darüber hinaus gebildet", sagte Hunter Biden in einem Interview mit dem britischen Sender BBC. "Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr einschränkend, aber er ist immer noch da."

Sohn: Krebs von Ex-Präsident Joe Biden hat sich ausgebreitet und Metastasen gebildet

Die Krebserkrankung des früheren US-Präsidenten Joe Biden hat sich nach Angaben seines Sohns verschlimmert. "Der Krebs hat sich ausgebreitet, er hat Metastasen in seinen Knochen und darüber hinaus gebildet", sagte Hunter Biden in einem am Freitagabend (Ortszeit) ausgestrahlten BBC-Interview.

Hausärzte kritisieren Untätigkeit der Regierung in Hitzekrise

Angesichts der hohen Zahl von Hitzetoten in diesem Jahr haben Ärztinnen und Ärzte der Bundesregierung Versagen vorgeworfen. "Bis heute ist de facto nichts passiert", sagte die Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands, Nicola Buhlinger-Göpfarth, der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Sie äußerte sich anlässlich der Bekanntgabe neuer Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI), wonach in diesem Jahr in Deutschland bereits fast 12.000 Hitzetote zu verzeichnen sind.

Pflege: Ost-Ministerpräsidenten erhalten Zuspruch für Kritik an geplanter Reform

Für ihre Forderungen nach Korrekturen bei der Pflegereform erhalten die Ministerpräsidenten der drei CDU-geführten Ost-Landesregierungen Zuspruch aus Koalition und Opposition im Bund. Politikerinnen und Politiker von CSU, Grünen und Linken warnten am Montag insbesondere vor Einschnitten bei pflegenden Angehörigen. Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch warf der Bundesregierung vor, pflegende Angehörige "in Altersarmut schicken" zu wollen.

Textgröße ändern: