Deutsche Tageszeitung - Aktie von Netflix stürzt bei Handelsbeginn um 30 Prozent ab

Aktie von Netflix stürzt bei Handelsbeginn um 30 Prozent ab


Aktie von Netflix stürzt bei Handelsbeginn um 30 Prozent ab
Aktie von Netflix stürzt bei Handelsbeginn um 30 Prozent ab / Foto: © AFP/Archiv

Der Aktienkurs des US-Streamingdienstes Netflix ist am Mittwoch beim Börsenstart in New York um mehr als 30 Prozent abgestürzt. Die Anleger reagierten damit auf die Veröffentlichung des Quartalsberichts am Dienstag: Demnach ging die Abonnenten-Zahl von Netflix erstmals seit zehn Jahren zurück.

Textgröße ändern:

Minuten nach Handelsbeginn krachte der Kurs um 31,2 Prozent nach unten auf 240 Dollar. Nach Berechnung von Factset verringerte sich der Börsenwert von Netflix damit um mehr als 40 Milliarden Dollar.

Netflix hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die weltweite Zahl seiner Abonnenten im ersten Quartal um 200.000 zurückging. Diese ernüchternden Zahlen ließen die Netflix-Aktie bereits am Dienstag im nachbörslichen Handel in New York um 26 Prozent abstürzen.

Netflix hatte eigentlich damit gerechnet, 2,5 Millionen weitere Abonnenten zu gewinnen - und die Analysten hatten sogar einen noch stärkeren Zuwachs erwartet. Das Unternehmen begründete den Rückgang unter anderem mit dem Verbot seines Dienstes in Russland infolge des Ukraine-Kriegs; dazu kommt die wachsende Konkurrenz durch Angebote wie Disney+.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, dass der Zugang zu Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige verboten werden sollte. 42 Prozent waren dagegen und halten eine Nutzung für diese Altersgruppe weiterhin für vertretbar.

Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde

Spektakulärer Zufallsfund bei einer Razzia in einem Vorort von Paris: Bei der Durchsuchung eines Hauses in Champigny-sur-Marne entdeckte die Polizei ein Gemälde des spanischen Jahrhundertmalers Pablo Picasso. "Dieser Fund erfolgte im Zusammenhang mit einer Ermittlung wegen des Handels mit Rauschmitteln", teilte die Staatsanwaltschaft von Créteil am Samstag mit. Nach dem überraschenden Fund seien Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei eingeleitet worden.

Urteil: Große Festzelte auf Oktoberfest dürfen vorläufig vergeben werden

Zwei der großen Festzelte auf dem diesjährigen Oktoberfest in München dürfen vergeben werden. Laut einer Entscheidung darf die Zuteilung des Paulaner-Festzelts und der Schottenhamel-Festhalle an die vorgesehenen Brauereien und Wirte erfolgen, wie das Bayerische Oberste Landesgericht am Donnerstag mitteilte. Das Gericht entschied jedoch noch nicht, ob die Zulassungsverträge für die gastronomischen Großbetriebe grundsätzlich europaweit ausgeschrieben werden müssen.

Mann in Polen nach Tötung von kreml-kritischem Künstler Skrepezki festgenommen

Die Polizei in Polen hat nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk einen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, an der Tötung des russischen Künstlers Semjon Skrepezki in der Stadt Biala Podlaska am Montag beteiligt gewesen zu sein. Der Verdächtige habe einen "georgischen Pass benutzt", teilte Tusk am Donnerstag im Onlinedienst X mit. Die Sicherheitskräfte arbeiteten daran, den Drahtzieher zu finden, fügte er hinzu.

Textgröße ändern: