Deutsche Tageszeitung - Queen zeigt sich zum Ende der Jubiläumsfeiern nochmals in der Öffentlichkeit

Queen zeigt sich zum Ende der Jubiläumsfeiern nochmals in der Öffentlichkeit


Queen zeigt sich zum Ende der Jubiläumsfeiern nochmals in der Öffentlichkeit
Queen zeigt sich zum Ende der Jubiläumsfeiern nochmals in der Öffentlichkeit / Foto: © POOL/AFP

Zum Abschluss der Feierlichkeiten zu ihrem 70. Thronjubiläum hat sich die britische Königin Elizabeth II. noch einmal in der Öffentlichkeit gezeigt. Unter dem Jubel der Massen trat die gebrechliche 96-Jährige am Sonntagnachmittag auf den Balkon des Buckingham-Palastes in London. Sie wurde dabei von ihren Thronfolgern Prinz Charles, Prinz William und dessen Sohn George begleitet.

Textgröße ändern:

Die Queen stützte sich auf einen Stock. Zuvor hatte sie wegen Gehproblemen die Teilnahme an den Festivitäten zu ihren Ehren am Freitag und Samstag abgesagt. Nur am Donnerstag zum Auftakt der Feierlichkeiten war sie ebenfalls auf ihrem Balkon erschienen. Am Sonntag war dann bis zuletzt unklar gewesen, ob sie sich vor Ende der Festivitäten nochmals öffentlich zeigen würde.

Die Monarchin trug bei ihrem Auftritt ein grünes Kostüm und weiße Handschuhe. Sie blieb auf dem Balkon, um die Nationalhymne "God Save The Queen" zu singen. Dabei winkte sie der Menge zu, unten jubelten die Menschen.

Elizabeth ist die am längsten regierende Monarchin des Vereinigten Königreichs. Angesichts ihrer zunehmenden Gebrechlichkeit überließ sie jedoch während der viertägigen Feierlichkeiten ihren Thronfolgern, dem 73-jährigen Charles, dem bald 40-jährigen William und dem achtjährigen George die große Bühne und bestätigte damit ihren allmählichen Rückzug, der sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet hatte.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt

Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat ein Bündnis von Kulturinstitutionen des Landes eine Kampagne für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gestartet. Die Aktion #stolzaufVielfalt solle deutlich machen, "dass die unterschiedlichen Menschen, Erfahrungen und Perspektiven in unserem Land keine Gegensätze sind, sondern eine gemeinsame Stärke, unsere Kultur", erklärten mehr als ein Dutzend Organisationen am Dienstag in Dessau.

Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln

Ein britischer Lokal-Radiosender hat im Mai versehentlich eine Falschmeldung über den angeblichen Tod von König Charles III. gesendet und anschließend gegen Regeln des britischen Rundfunkrats verstoßen. Es handle sich um eine "sehr schwerwiegende Ungenauigkeit", zudem sei nach der Falschmeldung sehr viel Zeit bis zu einer Korrektur verstrichen, rügte der Rundfunkrat am Montag.

Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will den Gedenkstätten zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur im kommenden Jahr zusätzlich zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen. Davon entfallen fünf Millionen Euro auf Projektförderungen und weitere fünf Millionen Euro auf die institutionelle Stärkung der vom Bund geförderten Gedenkstätten, wie die Regierung am Montag in Berlin mitteilte. Berücksichtigt sind auch Kosten für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Französische Sängerin Vanessa Paradis gibt Trennung von Regisseur Benchetrit bekannt

Die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis und der Regisseur und Schriftsteller Samuel Benchetrit haben sich nach fast zehn Jahren Beziehung getrennt. Die beiden hätten "einvernehmlich ihre Trennung bekannt gegeben", würden sich aber weiterhin "mit Respekt und Zuneigung begegnen", teilte Paradis' Agent am Donnerstag in einer Erklärung mit. Paradis und Benchetrit hatten am 30. Juni 2018 geheiratet.

Textgröße ändern: