Deutsche Tageszeitung - Mann nach Überfall auf Lady Gagas Hundesitter zu vier Jahren Haft verurteilt

Mann nach Überfall auf Lady Gagas Hundesitter zu vier Jahren Haft verurteilt


Mann nach Überfall auf Lady Gagas Hundesitter zu vier Jahren Haft verurteilt
Mann nach Überfall auf Lady Gagas Hundesitter zu vier Jahren Haft verurteilt / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Überfall auf den Hundesitter von US-Popstar Lady Gaga Anfang 2021 ist einer der Täter zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Jaylin Keyshawn White bekannte sich am Mittwoch vor einem Gericht in Los Angeles eines Raubüberfalls schuldig. Der 20-Jährige wurde daraufhin zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Textgröße ändern:

White hatte im Februar 2021 zusammen mit zwei Komplizen Lady Gagas Hundeausführer Ryan Fischer attackiert, um die drei französischen Bulldoggen der Sängerin zu rauben. Einer der Täter schoss Fischer dabei nieder und verletzte ihn schwer. Die Angreifer konnten mit zwei der Bulldoggen - Koji und Gustav - flüchten, der dritte Hund - Miss Asia - entkam den Räubern.

Lady Gaga bekam ihre Haustiere später zurück, nachdem sie eine Belohnung von einer halben Million Dollar ausgesetzt hatte. Eine Frau gab die Hunde bei der Polizei ab und erklärte, sie an einem Pfosten angeleint gefunden zu haben. Die angebliche Finderin wurde aber ebenfalls festgenommen - sie soll eine Komplizin der Täter sein.

Insgesamt hatte es nach dem Raub fünf Festnahmen gegeben. Der mutmaßliche Schütze wurde im vergangenen April wegen eines Behördenirrtums aus der Haft entlassen, wie die Polizei im Juli einräumen musste. Nach dem 19-Jährigen wird gefahndet, Hinweise werden mit bis zu 5000 Dollar belohnt.

Die Polizei geht nicht davon aus, dass die Täter ursprünglich wussten, wem die Hunde gehören. Französische Bulldoggen sind auch ohne berühmte Besitzer sehr wertvoll: Hunde der begehrten Rassen werden für tausende Dollar verkauft.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

US-Botschafter feiert 250. Jubiläum in Brüssel mit hochrangigen Gästen

Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, veranstaltet am Sonntag in Brüssel eine große Feier zum 250. Jahrestag der Gründung der USA. Als Gäste im Jubelpark (Parc du Cinquantenaire) im Europaviertel der belgischen Hauptstadt werden unter anderen der belgische Premierminister Bart de Wever sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte erwartet. Geplant sind nach Botschaftsangaben der Überflug eines "historischen Flugzeugs" sowie ein Feuerwerk und ein Country-Konzert.

Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, dass der Zugang zu Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige verboten werden sollte. 42 Prozent waren dagegen und halten eine Nutzung für diese Altersgruppe weiterhin für vertretbar.

Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde

Spektakulärer Zufallsfund bei einer Razzia in einem Vorort von Paris: Bei der Durchsuchung eines Hauses in Champigny-sur-Marne entdeckte die Polizei ein Gemälde des spanischen Jahrhundertmalers Pablo Picasso. "Dieser Fund erfolgte im Zusammenhang mit einer Ermittlung wegen des Handels mit Rauschmitteln", teilte die Staatsanwaltschaft von Créteil am Samstag mit. Nach dem überraschenden Fund seien Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei eingeleitet worden.

Urteil: Große Festzelte auf Oktoberfest dürfen vorläufig vergeben werden

Zwei der großen Festzelte auf dem diesjährigen Oktoberfest in München dürfen vergeben werden. Laut einer Entscheidung darf die Zuteilung des Paulaner-Festzelts und der Schottenhamel-Festhalle an die vorgesehenen Brauereien und Wirte erfolgen, wie das Bayerische Oberste Landesgericht am Donnerstag mitteilte. Das Gericht entschied jedoch noch nicht, ob die Zulassungsverträge für die gastronomischen Großbetriebe grundsätzlich europaweit ausgeschrieben werden müssen.

Textgröße ändern: