Deutsche Tageszeitung - Spielberg bedauert Auswirkungen von "Der Weiße Hai" auf Population der Tiere

Spielberg bedauert Auswirkungen von "Der Weiße Hai" auf Population der Tiere


Spielberg bedauert Auswirkungen von "Der Weiße Hai" auf Population der Tiere
Spielberg bedauert Auswirkungen von "Der Weiße Hai" auf Population der Tiere / Foto: © AFP/Archiv

Mit dem Film gelang ihm der große Durchbruch - dennoch bedauert der Hollywood-Regisseur Steven Spielberg die Auswirkungen seines Kinohits "Der Weiße Hai" auf die Population der Raubfische. "Ich bedauere bis heute den Rückgang der Hai-Population durch das Buch und den Film. Ich bedauere das wirklich sehr", sagte der 75 Jahre alte Filmemacher in einem Interview mit der britischen BBC am Sonntag.

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"Der Weiße Hai" handelt von einem menschenfressenden Hai, der an einem Badestrand auf Long Island an der Ostküste der USA Badegäste angreift. Der örtliche Polizeichef begibt sich mit einem Meeresbiologen und einem Hai-Jäger auf die Jagd nach dem Tier. Mit der Verfilmung aus dem Jahr 1975 gelang Spielberg ein Welterfolg.

Auf die Frage der BBC-Moderatorin, wie Spielberg sich fühlen würde, wenn echte Haie um eine von ihm bewohnte einsame Insel kreisen würden, antwortete er: "Das ist eines der Dinge, die ich immer noch fürchte." Allerdings fürchte er nicht, von einem Hai gefressen zu werden, "sondern dass die Haie irgendwie wütend auf mich sind wegen der Fresswut verrückter Sportfischer, die nach 1975 stattfand".

Einer im vergangenen Jahr in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlichten Studie zufolge ist die weltweite Population von Haien seit den 1970er-Jahren durch Überfischung um 71 Prozent zurückgegangen. Forscher machen Filme wie "Der Weiße Hai" mit verantwortlich dafür, dass Menschen die Tötung der Raubfische befürworten.

(U.Kabuchyn--DTZ)

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