Deutsche Tageszeitung - Tom Hanks für drei Goldene Himbeeren nominiert

Tom Hanks für drei Goldene Himbeeren nominiert


Tom Hanks für drei Goldene Himbeeren nominiert
Tom Hanks für drei Goldene Himbeeren nominiert / Foto: © AFP/Archiv

Bei der Oscar-Verleihung geht "Elvis" als einer der Favoriten ins Rennen, Schauspieler Tom Hanks hat der Film aber gleich zwei Nominierungen für die Goldene Himbeere eingebracht: Wie die Veranstalter der "Razzies" am Montag mitteilten, ist Hanks, der in der Filmbiografie den Manager von Rock'n'Roll-Legende Elvis Presley spielt, unter anderem als schlechtester Nebendarsteller nominiert.

Textgröße ändern:

Hanks "und sein latex-überzogenes Gesicht" sind bei den Anti-Oscars außerdem in der Kategorie "schlechtestes Bildschirmpaar" nominiert. Die Veranstalter heben neben seinem aufwändigen Make-up auch seinen "lächerlichen Akzent" in der Rolle des Elvis-Managers hervor.

Sein Auftritt als Meister Gepetto im Disney-Remake von "Pinocchio" als Realfilm hat dem 66-jährigen Hanks noch eine Nominierung für eine dritte Goldene Himbeere als schlechtester Schauspieler eingebracht.

Als schlechtester Film des Jahres sind neben "Pinocchio" die Marilyn-Monroe-Filmbiografie "Blond", die Komödie "Good Mourning", der Fantasyfilm "The King's Daughter" und der Superheldenfilm "Morbius" mit Jared Leto in der Hauptrolle nominiert. Im vergangenen Jahr hatte Leto die Goldene Himbeere für den schlechtesten Nebendarsteller in "House of Gucci" erhalten.

Die Oscars werden am 12. März in Hollywood verliehen. Die Goldenen Himbeeren werden traditionell am Abend vor der Oscar-Gala vergeben. Die Preisträgerinnen und Preisträger erscheinen allerdings fast nie persönlich, um ihre Schmäh-Trophäen abzuholen.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt

Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat ein Bündnis von Kulturinstitutionen des Landes eine Kampagne für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gestartet. Die Aktion #stolzaufVielfalt solle deutlich machen, "dass die unterschiedlichen Menschen, Erfahrungen und Perspektiven in unserem Land keine Gegensätze sind, sondern eine gemeinsame Stärke, unsere Kultur", erklärten mehr als ein Dutzend Organisationen am Dienstag in Dessau.

Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln

Ein britischer Lokal-Radiosender hat im Mai versehentlich eine Falschmeldung über den angeblichen Tod von König Charles III. gesendet und anschließend gegen Regeln des britischen Rundfunkrats verstoßen. Es handle sich um eine "sehr schwerwiegende Ungenauigkeit", zudem sei nach der Falschmeldung sehr viel Zeit bis zu einer Korrektur verstrichen, rügte der Rundfunkrat am Montag.

Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will den Gedenkstätten zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur im kommenden Jahr zusätzlich zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen. Davon entfallen fünf Millionen Euro auf Projektförderungen und weitere fünf Millionen Euro auf die institutionelle Stärkung der vom Bund geförderten Gedenkstätten, wie die Regierung am Montag in Berlin mitteilte. Berücksichtigt sind auch Kosten für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Französische Sängerin Vanessa Paradis gibt Trennung von Regisseur Benchetrit bekannt

Die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis und der Regisseur und Schriftsteller Samuel Benchetrit haben sich nach fast zehn Jahren Beziehung getrennt. Die beiden hätten "einvernehmlich ihre Trennung bekannt gegeben", würden sich aber weiterhin "mit Respekt und Zuneigung begegnen", teilte Paradis' Agent am Donnerstag in einer Erklärung mit. Paradis und Benchetrit hatten am 30. Juni 2018 geheiratet.

Textgröße ändern: