Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Mehr als ein Drittel liest zumindest hin und wieder E-Books

Umfrage: Mehr als ein Drittel liest zumindest hin und wieder E-Books


Umfrage: Mehr als ein Drittel liest zumindest hin und wieder E-Books
Umfrage: Mehr als ein Drittel liest zumindest hin und wieder E-Books / Foto: © AFP/Archiv

Mehr als ein Drittel der Deutschen liest einer Umfrage zufolge zumindest hin und wieder E-Books. Jeder Zehnte lese seine Bücher überwiegend auf einem digitalen Gerät, teilte der Digitalverband Bitkom am Mittwoch anlässlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse mit. 15 weitere Prozent greifen zu gleichen Teilen zu digitalen und gedruckten Büchern. Elf Prozent lesen häufiger gedruckte Bücher.

Textgröße ändern:

Vor allem Jüngere greifen auf das E-Book zurück. Die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen benutzt den E-Reader zumindest hin und wieder. Bei den Befragten über 65 Jahren sind es 15 Prozent. Diese Altersgruppe liest zu 54 Prozent ausschließlich gedruckte Bücher.

83 Prozent derjenigen, die E-Books lesen, kaufen sie auch. Im Schnitt geben sie dafür 9,70 Euro im Monat aus. 62 Prozent zahlen jedoch im Schnitt mindestens zehn Euro im Monat. 53 Prozent der digitalen Leser leihen sich ihre E-Books aus. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 65 Prozent. Für das Ausleihen geben sie im Schnitt 6,90 Euro aus.

Die Funktion, sich die digitalen Bücher vorlesen zu lassen, nutzten bislang nur vier Prozent. Während sich 70 Prozent derjenigen, die E-Books lesen, die Nutzung dieses Angebots vorstellen können, bevorzugt knapp jeder Fünfte das klassische Lesen.

"Ob im Zug, am Strand oder auf dem Sofa – E-Books lassen sich nicht nur leicht überall mit hin nehmen, sondern bieten auch von überall Zugriff auf eine große Vielfalt an neuem Lesestoff", erklärte Sebastian Klöß von Bitkom. Die Zahl der verfügbaren E-Books wachse. Gerade für Ältere seien sie eine interessante Alternative, weil sich die Schriftgröße anpassen lasse. Für die Umfrage wurden 1178 Menschen ab 16 Jahren telefonisch befragt.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

US-Botschafter feiert 250. Jubiläum in Brüssel mit hochrangigen Gästen

Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, veranstaltet am Sonntag in Brüssel eine große Feier zum 250. Jahrestag der Gründung der USA. Als Gäste im Jubelpark (Parc du Cinquantenaire) im Europaviertel der belgischen Hauptstadt werden unter anderen der belgische Premierminister Bart de Wever sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte erwartet. Geplant sind nach Botschaftsangaben der Überflug eines "historischen Flugzeugs" sowie ein Feuerwerk und ein Country-Konzert.

Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, dass der Zugang zu Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige verboten werden sollte. 42 Prozent waren dagegen und halten eine Nutzung für diese Altersgruppe weiterhin für vertretbar.

Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde

Spektakulärer Zufallsfund bei einer Razzia in einem Vorort von Paris: Bei der Durchsuchung eines Hauses in Champigny-sur-Marne entdeckte die Polizei ein Gemälde des spanischen Jahrhundertmalers Pablo Picasso. "Dieser Fund erfolgte im Zusammenhang mit einer Ermittlung wegen des Handels mit Rauschmitteln", teilte die Staatsanwaltschaft von Créteil am Samstag mit. Nach dem überraschenden Fund seien Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei eingeleitet worden.

Urteil: Große Festzelte auf Oktoberfest dürfen vorläufig vergeben werden

Zwei der großen Festzelte auf dem diesjährigen Oktoberfest in München dürfen vergeben werden. Laut einer Entscheidung darf die Zuteilung des Paulaner-Festzelts und der Schottenhamel-Festhalle an die vorgesehenen Brauereien und Wirte erfolgen, wie das Bayerische Oberste Landesgericht am Donnerstag mitteilte. Das Gericht entschied jedoch noch nicht, ob die Zulassungsverträge für die gastronomischen Großbetriebe grundsätzlich europaweit ausgeschrieben werden müssen.

Textgröße ändern: