Deutsche Tageszeitung - Erfolg auch für Definitely Mightbe: Coverband profitiert von Oasis-Comeback

Erfolg auch für Definitely Mightbe: Coverband profitiert von Oasis-Comeback


Erfolg auch für Definitely Mightbe: Coverband profitiert von Oasis-Comeback
Erfolg auch für Definitely Mightbe: Coverband profitiert von Oasis-Comeback / Foto: © AFP

Nicht nur die Fans freuen sich über die Wiedervereinigung von Oasis, auch Coverbands profitieren von der Rückkehr der legendären Britpopper: Seit die Gruppe nach 15-jähriger Trennung eine neue Tournee angekündigt hat, stehe sein Telefon nicht mehr still, sagte Ian Alcock von der Oasis-Coverband Definitely Mightbe der Nachrichtenagentur AFP bei einem Konzert in Leeds am Freitagabend.

Textgröße ändern:

"Die Leute fragen, 'Seid ihr frei? Könnt ihr dies machen? Könnt ihr das machen?'" schilderte Alcock, der bei Definitely Mightbe die Rolle von Sänger Liam Gallagher einnimmt. Seine Coverband gründete er Anfang der 2000er Jahre in Anspielung auf den Titel des Oasis-Albums "Definitely Maybe" von 1994. Anders als die Original-Band trat Definitely Mightbe auch in den vergangenen 15 Jahren auf, in denen Oasis zerstritten war - die Bandmitglieder "verstehen sich, wir verkrachen uns nicht", sagte Alcock.

Die "unglaubliche Nachricht" von der Oasis-Versöhnungstournee habe nun einen wahren Nachfrageboom ausgelöst. Alcock hofft darauf, dass dieser nicht so bald nachlässt, weil viele Fans keine Karten für die echten Oasis-Konzerte bekommen. "Wir werden die Lücke füllen", sagte der 58-Jährige. "Es gibt immer noch einen Hype um Oasis, also werden sie zu unseren Konzerten kommen, hoffe ich."

Oasis hatte am Dienstag für 2025 eine Comeback-Tour mit zunächst 17 Auftritten in Großbritannien und Irland angekündigt. Später sind laut Oasis auch Auftritte außerhalb Europas geplant. Die nun angekündigten Konzerte sind die ersten, seitdem sich die für ihre Streitereien bekannten Brüder und Band-Mitgründer Noel und Liam Gallagher 2009 überworfen hatten. Zum Start des Ticketverkaufs für die Tournee verzeichneten verzeichneten die Anbieter-Websites am Samstag einen massiven Ansturm auf Konzertkarten und brachen teilweise zusammen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Mehrheit sorgt sich um öffentlichen Einfluss sozialer Medien - Verzicht kaum Thema

Obwohl sich die Mehrheit der Deutschen um den Einfluss sozialer Medien auf die öffentliche Meinung sorgt, würden nur wenige darauf verzichten. Das geht aus einer am Dienstag in Gütersloh veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor, für die mehr als 2000 Menschen befragt wurden.

Volvic wegen irreführender Werbung in Frankreich verurteilt

Die Werbung für "100 Prozent recycelbare" und "CO2-neutrale" Plastikflaschen der Mineralwassermarke Volvic stellt nach Ansicht eines Pariser Gerichts eine Irreführung der Verbraucher dar. Die Richter verurteilten das Unternehmen am Montag zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 75.000 Euro an die französische Verbraucherorganisation CLCV, die Volvic verklagt hatte. Der Lebensmittelkonzern Danone, zu dem Volvic gehört, kündigte Berufung an.

US-Botschafter feiert 250. Jubiläum in Brüssel mit hochrangigen Gästen

Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, veranstaltet am Sonntag in Brüssel eine große Feier zum 250. Jahrestag der Gründung der USA. Als Gäste im Jubelpark (Parc du Cinquantenaire) im Europaviertel der belgischen Hauptstadt werden unter anderen der belgische Premierminister Bart de Wever sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte erwartet. Geplant sind nach Botschaftsangaben der Überflug eines "historischen Flugzeugs" sowie ein Feuerwerk und ein Country-Konzert.

Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, dass der Zugang zu Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige verboten werden sollte. 42 Prozent waren dagegen und halten eine Nutzung für diese Altersgruppe weiterhin für vertretbar.

Textgröße ändern: