Deutsche Tageszeitung - "Michael Wendler ist bei mir immer willkommen"

"Michael Wendler ist bei mir immer willkommen"


"Michael Wendler ist bei mir immer willkommen"
"Michael Wendler ist bei mir immer willkommen" / Foto: © Montage im Boulevard-Stil (Bildquelle: WirthMedien)

Musikmanager Maximilian Bail über den Umgang mit dem umstrittenen Schlagersänger

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Michael Wendler bleibt ein polarisierender Name in der deutschen Musikszene. Seine Konzertankündigungen werden derzeit regelmäßig von Protesten und Absagen begleitet. Musikmanager Maximilian Bail (22), der 'den Wendler' rein aus der Öffentlichkeit kennt, spricht sich dennoch für einen faireren Umgang mit dem Schlagersänger aus.

"Viele sollten sich erstmal an die eigene Nase fassen"

"Natürlich hat Wendler während der Pandemie Fehler gemacht. Seine Äußerungen waren oft schwer nachvollziehbar, und ja, er hat polarisiert", sagt Bail. "Aber die Pandemie hat uns alle an unsere Grenzen gebracht. In solchen Ausnahmesituationen greift mancher nach wilden Theorien, um sich das Chaos zu erklären. Das ist wohl dem Wendler passiert. Ein menschlicher Fehler, der jedem hätte passieren können. Anstatt immer wieder mit dem Finger auf ihn zu zeigen, sollten sich viele erstmal an die eigene Nase fassen."

Kunst und Persönlichkeit trennen

Bail betont, dass es ihm vor allem um Wendlers künstlerische Arbeit geht. "Michael Wendler hat über Jahre hinweg viele Menschen mit seiner Musik begeistert. Und genau das sollte weiterhin möglich sein. Bei mir ist Michael Wendler mit seiner Musik und auch allgemein, immer willkommen. Ich glaube, dass Kunst und Persönlichkeit auch mal getrennt betrachtet werden sollten."

Ein wiederkehrendes Drama

Die Situation scheint sich zu wiederholen: Wendler kündigt ein Konzert an, Proteste folgen, Veranstalter ziehen sich zurück, und am Ende steht eine Absage. Für Bail als erfahrenen Musikmanager ist dieses Muster problematisch: "Natürlich darf man Kritik äußern, aber jeder Künstler verdient die Chance, gehört zu werden. Wenn man immer wieder alte Geschichten aufwärmt, wird die Möglichkeit zur Weiterentwicklung blockiert."

Ein Appell an Fairness

Bail fordert einen reflektierteren Umgang mit Künstlern, die polarisieren: "Es geht nicht darum, Vergangenes zu beschönigen, sondern um die Frage, wie wir mit Fehlern umgehen. Niemand ist perfekt, und jeder verdient eine zweite Chance."

Er schließt mit einer klaren Aussage: "Ich kenne Michael Wendler nicht persönlich, aber ich sehe einen Künstler, der wie jeder andere eine Bühne verdient."

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(V.Sørensen--DTZ)

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