Deutsche Tageszeitung - Ihr "größter Traum": Popstar Taylor Swift kauft Rechte an ihrer Musik zurück

Ihr "größter Traum": Popstar Taylor Swift kauft Rechte an ihrer Musik zurück


Ihr "größter Traum": Popstar Taylor Swift kauft Rechte an ihrer Musik zurück
Ihr "größter Traum": Popstar Taylor Swift kauft Rechte an ihrer Musik zurück / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem langen Streit hat US-Popstar Taylor Swift die Rechte an ihren ersten sechs Alben zurückgekauft. "All die Musik, die ich gemacht habe, gehört jetzt mir", schrieb Swift am Freitag auf ihrer Internetseite. "Jede einzelne Ära", "das gesamte Werk" ihres Lebens, gehöre nun ihr, fügte sie hinzu. Ihr "größter Traum" werde wahr.

Textgröße ändern:

Swift stritt seit 2019 mit dem Musik-Mogul Scooter Braun über die Rechte an ihrer Musik. Braun hatte zuvor das Label Big Machine laut Medienberichten für 300 Millionen Dollar gekauft. Er erwarb damit auch mehrheitlich die Rechte an den sogenannten Master-Aufnahmen der sechs Platten von Taylor Swift und damit die Kontrolle über die Musik.

Später verkaufte Braun die Rechte an die Investmentfirma Shamrock, von der Taylor Swift nun die Rechte für einen nicht genannte Betrag zurückkaufte. Im Dezember hatte Swift ihre fast zweijährige Rekordtournee "Eras" beendet. Sie spielte insgesamt 149 Konzerte, darunter auch in Deutschland. Wahrscheinlich finanzierte sie den Kauf der Musikrechte unter anderem mit den Einnahmen aus der Tournee.

Master-Aufnahmen sind die Originalaufnahmen, die zur Herstellung von Schallplatten, CDs und anderen digitalen Kopien verwendet werden. Diese Aufnahmen sind eine der Haupteinnahmequellen der Künstler, die die Rechte an ihnen besitzen.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt

Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat ein Bündnis von Kulturinstitutionen des Landes eine Kampagne für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gestartet. Die Aktion #stolzaufVielfalt solle deutlich machen, "dass die unterschiedlichen Menschen, Erfahrungen und Perspektiven in unserem Land keine Gegensätze sind, sondern eine gemeinsame Stärke, unsere Kultur", erklärten mehr als ein Dutzend Organisationen am Dienstag in Dessau.

Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln

Ein britischer Lokal-Radiosender hat im Mai versehentlich eine Falschmeldung über den angeblichen Tod von König Charles III. gesendet und anschließend gegen Regeln des britischen Rundfunkrats verstoßen. Es handle sich um eine "sehr schwerwiegende Ungenauigkeit", zudem sei nach der Falschmeldung sehr viel Zeit bis zu einer Korrektur verstrichen, rügte der Rundfunkrat am Montag.

Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will den Gedenkstätten zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur im kommenden Jahr zusätzlich zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen. Davon entfallen fünf Millionen Euro auf Projektförderungen und weitere fünf Millionen Euro auf die institutionelle Stärkung der vom Bund geförderten Gedenkstätten, wie die Regierung am Montag in Berlin mitteilte. Berücksichtigt sind auch Kosten für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Französische Sängerin Vanessa Paradis gibt Trennung von Regisseur Benchetrit bekannt

Die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis und der Regisseur und Schriftsteller Samuel Benchetrit haben sich nach fast zehn Jahren Beziehung getrennt. Die beiden hätten "einvernehmlich ihre Trennung bekannt gegeben", würden sich aber weiterhin "mit Respekt und Zuneigung begegnen", teilte Paradis' Agent am Donnerstag in einer Erklärung mit. Paradis und Benchetrit hatten am 30. Juni 2018 geheiratet.

Textgröße ändern: