Deutsche Tageszeitung - Versicherung beruhigt: Freitag, der 13., ist laut Statistik kein Unglückstag

Versicherung beruhigt: Freitag, der 13., ist laut Statistik kein Unglückstag


Versicherung beruhigt: Freitag, der 13., ist laut Statistik kein Unglückstag
Versicherung beruhigt: Freitag, der 13., ist laut Statistik kein Unglückstag / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

An einem Freitag, dem 13., passieren dem Versicherer BarmeniaGothaer zufolge nicht mehr Unfälle als an anderen Tagen. "Unsere aktuellen Auswertungen zeigen ganz klar: Freitag, der 13., ist in puncto Schadensmeldungen völlig unauffällig", erklärte Gothaer-Schadensexpertin Meggie Oppermann am Donnerstag in Wuppertal. Der 13. Juni fällt in diesem Jahr auf einen Freitag. Altem Volksglauben zufolge handelt es sich um einen Unglückstag, an dem besonders viele Unfälle geschehen sollen.

Textgröße ändern:

Dem Versicherungskonzern zufolge ist statistisch aber tendenziell eher das Gegenteil der Fall. "Im Vergleich zu anderen Freitagen verzeichnen wir an diesem Datum sogar regelmäßig geringere Schadenquoten", betonte Oppermann.

Beim bislang letzten Freitag, dem 13., im Dezember lagen die von Kunden der BarmeniaGothaer gemeldete Zahl der Schadensfälle demnach mit 440 deutlich unter dem durchschnittlichen Wert für Freitage. Dieser liegt bei 598.

Eine mögliche Erklärung für die statistischen Fakten, die dem traditionellen Aberglauben widersprechen, hat das Unternehmen auch. Der Mythos rund um den angeblichen Pechtag verleitet Menschen offenbar zu vorsichtigerem Verhalten.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken

Weil dem Sportchef der öffentlich-rechtlichen italienischen Rundfunkanstalt RAI bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele einige peinliche Fehler unterlaufen sind, wollen Sportjournalisten des Senders in einen Streik treten. Die dreitägige Arbeitsniederlegung solle nach den derzeit in Italien stattfindenden Olympischen Spielen stattfinden, erklärte die Gewerkschaft der RAI-Sportjournalisten am Montag. Zudem wollten die Journalisten ihre Olympia-Beiträge nicht mehr mit ihren Namen versehen. In einer Erklärung war die Rede von der "schlimmsten Demütigung von RAI Sport".

Sterbeurkunde: Kanadische Schauspielerin Catherine O'Hara starb an Lungenembolie

Die Todesursache der vor allem aus dem Film "Kevin – Allein zu Haus" und der Fernsehserie "Schitt's Creek" bekannten kanadischen Schauspielerin Catherine O'Hara ist nun bekannt. Ihr Tod Ende Januar im Alter von 71 Jahren ist auf eine Lungenembolie zurückzuführen, wie aus einer am Montag veröffentlichten Sterbeurkunde hervorgeht. Außerdem habe Darmkrebs zu ihrem Tod beigetragen.

Wirtschaftsfaktor Karneval: Fünfte Jahreszeit bringt zwei Milliarden Euro Umsatz

Der Karneval wird Kneipen, Hotels, Kostümgeschäften und dem öffentlichen Nahverkehr dieses Jahr einen Umsatz von fast zwei Milliarden Euro bescheren. "Wirtschaftliches Herz des Karnevals" ist dabei Köln, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Montag mitteilte. In der rheinischen Metropole werden 40 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet: 850 Millionen Euro.

"One Battle After Another" mit Top-Preis des Verbands der US-Regisseure ausgezeichnet

Der Action-Thriller "One Battle After Another" hat seine Favoritenrolle bei den Oscars mit einer weiteren Auszeichnung gefestigt: Die Directors Guild of America (DGA), in der die US-Regisseure zusammengeschlossen sind, ehrte den US-Regisseur Paul Thomas Anderson am Samstag (Ortszeit) in der wichtigsten Kategorie. Der Film mit Leonardo DiCaprio in der Rolle eines gealterten linksextremistischen Revolutionärs gewann den Preis für den besten Spielfilm.

Textgröße ändern: