Deutsche Tageszeitung - Berichte: Deutscher ESC-Vorentscheid nur noch in ARD - ohne Stefan Raab und RTL

Berichte: Deutscher ESC-Vorentscheid nur noch in ARD - ohne Stefan Raab und RTL


Berichte: Deutscher ESC-Vorentscheid nur noch in ARD - ohne Stefan Raab und RTL
Berichte: Deutscher ESC-Vorentscheid nur noch in ARD - ohne Stefan Raab und RTL / Foto: © AFP/Archiv

Nach der Zusammenarbeit mit dem Privatsender RTL und Moderator Stefan Raab beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) will die ARD Medienberichten zufolge den deutschen Vorentscheid wieder in Eigenregie ausrichten. Es werde im kommenden Jahr statt des zuletzt mit Raab als Chefjuror gewählten Formats mit mehreren Shows nur einen Vorentscheid in der ARD geben, berichteten der Fanblog ESC kompakt und der Mediendienst dwdl.de am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Innerhalb der ARD wechselte die Zuständigkeit für den ESC vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) zum Südwestrundfunk (SWR). Die Zusammenarbeit mit Raab und RTL lag noch in Verantwortung des NDR. Die Einschaltquoten des deutschen Vorentscheids und auch die Quoten des ESC-Finales im schweizerischen Basel stiegen in dieser Zusammenarbeit. Mit dem 15. Platz verpasste das deutsche Starterduo Abor & Tynna beim Finale in Basel allerdings deutlich das von Raab ausgegebene Ziel, den ESC zu gewinnen.

Nach Informationen von ESC kompakt geht aus der Ausschreibung für den kommenden deutschen Vorentscheid hervor, dass es sich nicht um ein Castingformat handeln wird. Im bereits angelaufenen Bewerbungsverfahren werde von der Redaktion des ESC die künstlerische und stimmliche Qualität der Bewerber bewertet. Nach weiteren Bewertungen unter anderem durch Expertenjurys würden abschließend die Teilnehmer des deutschen Vorentscheids ausgewählt. Dieser solle Ende Februar in einer einzelnen Show stattfinden.

Der ESC ist der am meisten beachtete Musikwettbewerb der Welt. Im Mai kommenden Jahres findet das Finale in Wien statt, weil im jüngsten ESC-Finale in Basel der österreichische Starter JJ gewann und das Siegerland üblicherweise im Folgejahr Gastgeber wird.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt

Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat ein Bündnis von Kulturinstitutionen des Landes eine Kampagne für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gestartet. Die Aktion #stolzaufVielfalt solle deutlich machen, "dass die unterschiedlichen Menschen, Erfahrungen und Perspektiven in unserem Land keine Gegensätze sind, sondern eine gemeinsame Stärke, unsere Kultur", erklärten mehr als ein Dutzend Organisationen am Dienstag in Dessau.

Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln

Ein britischer Lokal-Radiosender hat im Mai versehentlich eine Falschmeldung über den angeblichen Tod von König Charles III. gesendet und anschließend gegen Regeln des britischen Rundfunkrats verstoßen. Es handle sich um eine "sehr schwerwiegende Ungenauigkeit", zudem sei nach der Falschmeldung sehr viel Zeit bis zu einer Korrektur verstrichen, rügte der Rundfunkrat am Montag.

Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will den Gedenkstätten zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur im kommenden Jahr zusätzlich zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen. Davon entfallen fünf Millionen Euro auf Projektförderungen und weitere fünf Millionen Euro auf die institutionelle Stärkung der vom Bund geförderten Gedenkstätten, wie die Regierung am Montag in Berlin mitteilte. Berücksichtigt sind auch Kosten für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Französische Sängerin Vanessa Paradis gibt Trennung von Regisseur Benchetrit bekannt

Die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis und der Regisseur und Schriftsteller Samuel Benchetrit haben sich nach fast zehn Jahren Beziehung getrennt. Die beiden hätten "einvernehmlich ihre Trennung bekannt gegeben", würden sich aber weiterhin "mit Respekt und Zuneigung begegnen", teilte Paradis' Agent am Donnerstag in einer Erklärung mit. Paradis und Benchetrit hatten am 30. Juni 2018 geheiratet.

Textgröße ändern: