Deutsche Tageszeitung - Nach Sturz: Früherer Kiss-Gitarrist Ace Frehley im Alter von 74 Jahren gestorben

Nach Sturz: Früherer Kiss-Gitarrist Ace Frehley im Alter von 74 Jahren gestorben


Nach Sturz: Früherer Kiss-Gitarrist Ace Frehley im Alter von 74 Jahren gestorben
Nach Sturz: Früherer Kiss-Gitarrist Ace Frehley im Alter von 74 Jahren gestorben / Foto: © SCANPIX NORWAY/AFP/Archiv

Der Mitgründer und frühere Gitarrist der US-Kultband Kiss, Ace Frehley, ist tot. Der 74-Jährige sei am Donnerstag zuhause im Kreise seiner Familie gestorben, nachdem er kürzlich gestürzt war, erklärte ein Vertreter der Familie gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. In einer Erklärung der Familie hieß es, sie sei "am Boden zerstört und untröstlich", seine frühere Band würdigte Frehley als "unersetzlichen Rock-Soldaten".

Textgröße ändern:

In seinen letzten Augenblicken sei Frehley von "liebevollen, fürsorglichen, friedlichen Worten, Gedanken, Gebeten und Absichten" umgeben gewesen, erklärte seine Familie. Die Erinnerung an ihn und seine Lebensleistung werde "für immer weiterleben".

Die im Jahr 1973 von Frehley, Gene Simmons, Paul Stanley und Peter Criss gegründete Band wurde durch ihre Gesichtsbemalung, exzentrischen Bühnenoutfits und harte Riffs weltweit bekannt. Zu ihren Hits gehörten unter anderem "Rock And Roll All Nite", "I Was Made For Lovin' You" und "God of Thunder". Insgesamt verkaufte Kiss weltweit mehr als hundert Millionen Platten. Die Glam-Rock-Band war für spektakuläre Auftritte mit Feuerwerk und Rauchbomben bekannt.

Kiss nannte Frehley am Donnerstag in Onlinediensten einen "essenziellen und unersetzlichen Rock-Soldaten". Bandkollege Simmons gedachte Frehley im Onlinedienst X: "Niemand kann Aces Vermächtnis antasten." Er wisse, dass Frehley seine Fans geliebt habe.

Frehley hinterlässt seine Ehefrau Jeanette und Tochter Monique.

Der Gitarrist hatte Kiss im Jahr 1982 aufgrund von Drogenmissbrauch und kreativen Differenzen verlassen. Er trat als Solokünstler weiter auf und gründete die Band Frehley's Comet, die eine Reihe erfolgreicher Alben produzierte. Mitte der 1990er-Jahre kam es zu einer Wiedervereinigung mit Kiss, die sechs Jahre lang Bestand hatte.

Vergangenes Jahr kaufte die von Abba-Mitglied Björn Ulvaeus mitgegründete schwedische Firma Pophouse Entertainment den gesamten Musikkatalog von Kiss. Das Unternehmen kündigte damals an, auf Grundlage des Materials unter anderem einen Film über die Band sowie eine Avatar-Show zu planen.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken

Weil dem Sportchef der öffentlich-rechtlichen italienischen Rundfunkanstalt RAI bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele einige peinliche Fehler unterlaufen sind, wollen Sportjournalisten des Senders in einen Streik treten. Die dreitägige Arbeitsniederlegung solle nach den derzeit in Italien stattfindenden Olympischen Spielen stattfinden, erklärte die Gewerkschaft der RAI-Sportjournalisten am Montag. Zudem wollten die Journalisten ihre Olympia-Beiträge nicht mehr mit ihren Namen versehen. In einer Erklärung war die Rede von der "schlimmsten Demütigung von RAI Sport".

Sterbeurkunde: Kanadische Schauspielerin Catherine O'Hara starb an Lungenembolie

Die Todesursache der vor allem aus dem Film "Kevin – Allein zu Haus" und der Fernsehserie "Schitt's Creek" bekannten kanadischen Schauspielerin Catherine O'Hara ist nun bekannt. Ihr Tod Ende Januar im Alter von 71 Jahren ist auf eine Lungenembolie zurückzuführen, wie aus einer am Montag veröffentlichten Sterbeurkunde hervorgeht. Außerdem habe Darmkrebs zu ihrem Tod beigetragen.

Wirtschaftsfaktor Karneval: Fünfte Jahreszeit bringt zwei Milliarden Euro Umsatz

Der Karneval wird Kneipen, Hotels, Kostümgeschäften und dem öffentlichen Nahverkehr dieses Jahr einen Umsatz von fast zwei Milliarden Euro bescheren. "Wirtschaftliches Herz des Karnevals" ist dabei Köln, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Montag mitteilte. In der rheinischen Metropole werden 40 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet: 850 Millionen Euro.

"One Battle After Another" mit Top-Preis des Verbands der US-Regisseure ausgezeichnet

Der Action-Thriller "One Battle After Another" hat seine Favoritenrolle bei den Oscars mit einer weiteren Auszeichnung gefestigt: Die Directors Guild of America (DGA), in der die US-Regisseure zusammengeschlossen sind, ehrte den US-Regisseur Paul Thomas Anderson am Samstag (Ortszeit) in der wichtigsten Kategorie. Der Film mit Leonardo DiCaprio in der Rolle eines gealterten linksextremistischen Revolutionärs gewann den Preis für den besten Spielfilm.

Textgröße ändern: