Deutsche Tageszeitung - US-Schauspieler Ron Perlman hielt sich früher für hässlich und unbeholfen

US-Schauspieler Ron Perlman hielt sich früher für hässlich und unbeholfen


US-Schauspieler Ron Perlman hielt sich früher für hässlich und unbeholfen
US-Schauspieler Ron Perlman hielt sich früher für hässlich und unbeholfen / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Der aus Filmen wie "Hellboy" oder "Der Name der Rose" weltweit bekannte US-Schauspieler Ron Perlman hat sich lange Zeit für sein Äußeres geschämt. "Ich hielt mich für hässlich und unbeholfen", sagte 75-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Donnerstag. "Speziell in jüngeren Jahren konnte ich mich nicht ertragen", fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

"Wenn ich Make-up aufgetragen bekam, konnte ich die Person, in deren Haut ich mich nicht wohlfühlte, von meiner Kunst trennen - ich habe mich sicher gefühlt, denn die Figur, die ich spielte, war nicht mehr ich." Schauspielerei sei wie Therapie für ihn gewesen, anderen Kollegen gehe es ähnlich. "Für sie ist es einfacher, in die Haut einer anderen Person zu schlüpfen, als ihr eigenes Leben zu leben."

Mittlerweile akzeptiere er sein äußeres Erscheinungsbild und stehe ohne aufwändige Maske vor den Filmkameras – so zum Beispiel als Rockerboss für die Serie "Sons of Anarchy" oder auch für seinen neuen Film "The Gentleman". "In meinen 40ern fing ich an, mit meiner eigenen Identität Frieden zu schließen", sagte Perlman. "Ich brauche keine Maske mehr, um mich innerlich frei zu fühlen."

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

US-Botschafter feiert 250. Jubiläum in Brüssel mit hochrangigen Gästen

Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, veranstaltet am Sonntag in Brüssel eine große Feier zum 250. Jahrestag der Gründung der USA. Als Gäste im Jubelpark (Parc du Cinquantenaire) im Europaviertel der belgischen Hauptstadt werden unter anderen der belgische Premierminister Bart de Wever sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte erwartet. Geplant sind nach Botschaftsangaben der Überflug eines "historischen Flugzeugs" sowie ein Feuerwerk und ein Country-Konzert.

Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, dass der Zugang zu Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige verboten werden sollte. 42 Prozent waren dagegen und halten eine Nutzung für diese Altersgruppe weiterhin für vertretbar.

Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde

Spektakulärer Zufallsfund bei einer Razzia in einem Vorort von Paris: Bei der Durchsuchung eines Hauses in Champigny-sur-Marne entdeckte die Polizei ein Gemälde des spanischen Jahrhundertmalers Pablo Picasso. "Dieser Fund erfolgte im Zusammenhang mit einer Ermittlung wegen des Handels mit Rauschmitteln", teilte die Staatsanwaltschaft von Créteil am Samstag mit. Nach dem überraschenden Fund seien Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei eingeleitet worden.

Urteil: Große Festzelte auf Oktoberfest dürfen vorläufig vergeben werden

Zwei der großen Festzelte auf dem diesjährigen Oktoberfest in München dürfen vergeben werden. Laut einer Entscheidung darf die Zuteilung des Paulaner-Festzelts und der Schottenhamel-Festhalle an die vorgesehenen Brauereien und Wirte erfolgen, wie das Bayerische Oberste Landesgericht am Donnerstag mitteilte. Das Gericht entschied jedoch noch nicht, ob die Zulassungsverträge für die gastronomischen Großbetriebe grundsätzlich europaweit ausgeschrieben werden müssen.

Textgröße ändern: