Deutsche Tageszeitung - Verleihung der Golden Globes: "One Battle After Another" ist der Topfavorit

Verleihung der Golden Globes: "One Battle After Another" ist der Topfavorit


Verleihung der Golden Globes: "One Battle After Another" ist der Topfavorit
Verleihung der Golden Globes: "One Battle After Another" ist der Topfavorit / Foto: © AFP/Archiv

Im kalifornischen Beverly Hills werden am Sonntag (17.00 Uhr Ortszeit, Montag 02.00 Uhr MEZ) die begehrten Film- und Fernsehpreise Golden Globes verliehen. Der politisch aufgeladene Film "One Battle After Another" von Paul Thomas Anderson führt die Liste der Nominierungen in diesem Jahr an. Der Film mit Leonardo DiCaprio in der Rolle eines gealterten linksextremistischen Revolutionärs wurde in neun Kategorien nominiert, darunter für die beste Regie.

Textgröße ändern:

Das norwegische Familiendrama "Sentimental Value" mit Stellan Skarsgard als von seinen Töchtern entfremdeter Regisseur folgt ihm dicht auf den Fersen mit acht Nominierungen. Dahinter liegen der Horrorfilm "Blood & Sinners" mit sieben und das Shakespeare-Familiendrama "Hamnet" mit sechs Nominierungen. Die Golden Globes gelten als traditionell wichtiger Indikator für die Oscars. Die Oscar-Nominierungen werden am 22. Januar verkündet, vergeben werden die wichtigsten US-Filmpreise am 15. März.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt

Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat ein Bündnis von Kulturinstitutionen des Landes eine Kampagne für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gestartet. Die Aktion #stolzaufVielfalt solle deutlich machen, "dass die unterschiedlichen Menschen, Erfahrungen und Perspektiven in unserem Land keine Gegensätze sind, sondern eine gemeinsame Stärke, unsere Kultur", erklärten mehr als ein Dutzend Organisationen am Dienstag in Dessau.

Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln

Ein britischer Lokal-Radiosender hat im Mai versehentlich eine Falschmeldung über den angeblichen Tod von König Charles III. gesendet und anschließend gegen Regeln des britischen Rundfunkrats verstoßen. Es handle sich um eine "sehr schwerwiegende Ungenauigkeit", zudem sei nach der Falschmeldung sehr viel Zeit bis zu einer Korrektur verstrichen, rügte der Rundfunkrat am Montag.

Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will den Gedenkstätten zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur im kommenden Jahr zusätzlich zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen. Davon entfallen fünf Millionen Euro auf Projektförderungen und weitere fünf Millionen Euro auf die institutionelle Stärkung der vom Bund geförderten Gedenkstätten, wie die Regierung am Montag in Berlin mitteilte. Berücksichtigt sind auch Kosten für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Französische Sängerin Vanessa Paradis gibt Trennung von Regisseur Benchetrit bekannt

Die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis und der Regisseur und Schriftsteller Samuel Benchetrit haben sich nach fast zehn Jahren Beziehung getrennt. Die beiden hätten "einvernehmlich ihre Trennung bekannt gegeben", würden sich aber weiterhin "mit Respekt und Zuneigung begegnen", teilte Paradis' Agent am Donnerstag in einer Erklärung mit. Paradis und Benchetrit hatten am 30. Juni 2018 geheiratet.

Textgröße ändern: